Sorgenkind Ausbildungsplatz: Berufsausbildungen immer unbeliebter

Mann sitzt verzweifel am Laptop
Mann sitzt verzweifel am Laptop (c) pexels.com

Ein großes Thema, das viele junge Leute heutzutage in Schwierigkeiten bringt, ist die zunehmend sinkende Anzahl an Ausbildungsplätzen in Deutschland. Darunter haben Schüler verschiedenster Schulformen zu leiden. Ein Überblick.

Von Maxima Rudnik, Klasse 8c, Neues Gymnasium Bochum

Die Tatsache, dass immer mehr Menschen sich um Studienplätze bemühen und zugleich weniger Ausbildungsplätze angeboten werden, verringert den Wert schulischer Ausbildungen.

Die Anzahl der Plätze variiert je nach Bundesland. Zu wenige sind es jedoch überall. Forscher bestätigen, dass in Ostdeutschland die Zahlen um 40 Prozent gesunken sind; die Bewerberzahlen sogar um 46 Prozent. In anderen Gegenden, zum Beispiel in Bayern wurden nicht ganz so extreme Werte festgestellt.

Leider belegen Studien auch, dass schon seit 2016 viel weniger Ausbildungsplätze vorhanden sind als noch im Jahr zuvor.

Auch für Leute ohne deutschen Pass ist die Suche nach einem Ausbildungsplatze eine noch größere Herausforderung geworden. Und auch auf Schülern mit Hauptschul-Abschluss liegt eine große Bürde. Denn von den wenigen Plätzen, bei denen eine Bewerbung eingereicht werden kann, verringert sich die Wahrscheinlichkeit noch mal um die Hälfte unter solchen Voraussetzungen.

Tatsächlich sind sogar Personen mit vergleichsweise guten Abschlüssen von diesem Problem betroffen. Viele Leute bringt es zur Weißglut, wenn der langjährigen Planung der beruflichen Zukunft solche Hindernisse in den Weg gestellt werden.

Und nicht nur die Zukunft der ,normalen’ Ausbildung, sondern auch die der dualen, machen riesige Schritte in die falsche Richtung. Demnach gingen die Zahlen solcher Ausbildungsplätze seit 2007 um etwa 155.000 zurück. Zum Glück fordern Experten eine bessere Aufklärung für Abiturienten und Studenten, um das Interesse an einem guten Ausbildungsplatz zu erhöhen und anderen Bewerbern das Leben zu erleichtern.

Beitragsbild: pexels.com

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