Am 9. November dieses Jahres fand in Berlin eine Gedenkveranstaltung zum 80. Jahrestag der Reichspogromnacht von 1938 statt.
VON LILIANA SHAH, KLASSE 8D, SCHILLER-SCHULE BOCHUM
Im Namen des Nationalsozialismus wurden in der Reichspogromnacht tausende Juden getötet oder in Konzentrationslager verschleppt. Synagogen wurden in Brand gesetzt, ohne dass die Polizei jegliche Bereitschaft zeigte, einzugreifen. Alles das geschah in Namen des Nationalsozialismus.
Obwohl man denken sollte, dass die Reichspogromnacht eine Lehre für die Menschheit darstellen würde, gibt es heutzutage immer noch respektlose Menschen, die aus dieser Nacht nichts Wichtiges gelernt haben und weiterhin Hass gegenüber Ausländern hegen. In diesem Jahr, zum 80. Jahrestag der Reichspogromnacht, wurde in Berlin der jüdischen Opfer gedacht. Vertreter der Politik, Kirche und Gesellschaft nahmen an der Gedenkveranstaltung teil.
Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster sagte am 9. November, es sei ein Skandal, dass etwa jede zweite Woche eine Synagoge oder Mosche mit Hassparolen beschmiert oder angegriffen würde. Dahinter stünden geistige Brandstifter und ihre Zahl wachse. Die AFD wurde aus eben diesen Gründen nicht zu der Veranstaltung eingeladen.
Ich wünsche mir, dass solche Gedenkveranstaltungen den Menschen in Erinnerung rufen, welche Ausmaße Intoleranz und Respektlosigkeit gegenüber anders Denkenden und Aussehenden annehmen kann. Darüber hinaus hoffe ich, dass vor allem junge Menschen die Erkenntnis aus dieser Erinnerung gewinnen, dass unser aller Leben ein besseres sein kann, wenn wir einander mit Respekt und Toleranz begegnen.
Beitragsbild: unsplash.com
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Ich wünsche mir, dass solche Gedenkveranstaltungen den Menschen in Erinnerung rufen, welche Ausmaße Intoleranz und Respektlosigkeit gegenüber anders Denkenden und Aussehenden annehmen kann. Darüber hinaus hoffe ich, dass vor allem junge Menschen die Erkenntnis aus dieser Erinnerung gewinnen, dass unser aller Leben ein besseres sein kann, wenn wir einander mit Respekt und Toleranz begegnen.
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