Beziehung beeinträchtigt
Ein sehr großes Problem ist die Beziehung zwischen Eltern und Kind, die durch diesen erschwerten Entwicklungsprozess auf die Probe gestellt wird. Für eine längere Zeit werden die Eltern durch sehr viele Schläuche von ihrem Kind getrennt. Auch kann es sein, dass die Eltern zunächst sehr enttäuscht sind, denn sie wissen nie ob ihr Kind die ganzen Prozesse überstehen wird oder ob es nicht doch zu ungeplanten Komplikationen kommt. Doch die Eltern haben die Chance, ihr Frühgeborenes zu unterstützen, indem sie das Kind im Krankenhaus besuchen und es mit ihrer Anwesenheit stärken.
Arzt und Pflegepersonen
Der Beruf des Neonatologen beziehungsweise der Neonatalogin erfordert sehr viel Kraft durch die ständige Bereitschaft. Auch die Schwestern haben eine essentielle Arbeit, die für das Leben frühgeborener Kinder wichtig ist. Die Sauerstoffsättigungen der Babys fallen oft in den kritischen Bereich und sie müssen darauf achtenn, ob die Frühgeborenen ihre Nahrung vertragen oder nicht.
Sorgenfrei nach Hause
Die Neugeborenen dürfen nach Hause, wenn sie „physiologisch stabil“ sind. Das heiß, sie müssen in der Lage sein, ohne spezielle Maßnahmen zu atmen und sich zu ernähren. Im St. Elisabeth-Hospital in Bochum hängt es von zwei Faktoren ab, ob das Kind sorgenfrei ins Elternhaus entlassen werden darf: Kann das Neugeborene trinken, sodass es zunehmen kann? Und: Ist die Atmung regelmäßig? Wenn diese Kriterien erfüllt sind, kann das Frühgeborene mit gutem Gewissen in die Obhut der Eltern übergeben werden.
Beitragsbild: pexels.com





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