Man hört immer öfter in den Medien, dass Bienen vom Aussterben bedroht sind. 1950 lebten über 2.500.000 Bienen in Deutschland, während es 2017 nur noch etwa 650.000 Bienen gibt. Aber warum ist das eigentlich so? Und was bedeutet das für die Menschheit? Ich begebe mich auf die Suche nach Antworten.
Von Vanessa Nobis, Klasse 11, Gesamtschule Haspe, Hagen
Um mehr über die Bienen zu erfahren, verabrede ich mich mit einem Imker aus der Umgebung. Dieser erklärt mir, dass die Biene im lateinischen Apis hieße und ungefähr 0,1 Gramm leicht sei. Zudem gebe es in jedem Bienenstock nur eine Königin, die für das gesamte Bienenvolk verantwortlich sei. Weiterhin erzählt er, dass die Bienen aus Europa, Afrika und Westasien kämen. Mittlerweile seien sie jedoch auf der ganzen Welt verbreitet, außer in der Antarktis. Dort sei es ihnen zu kalt.
Bienen haben sechs verschiedene Jobs
Die Aufgabe der Bienen hier sei es aber nicht nur, uns mit Honig zu versorgen. Dies ist nur ein leckerer Nebeneffekt für uns Menschen. Ihre eigentliche Aufgabe ist die Bestäubung von abermillionen Blüten – an Obstbäumen, in Gemüsegärten, auf Wiesen, Feldern und in Wäldern. Im Laufe ihres Lebens führen die Arbeiterbienen quais sechs verschiedene Berufe aus. Der Imker erklärt sich. Er sagt, dass die Bienen in ihren ersten vier Lebenstagen die Wabenzellen und den Bienenstock reinigen und somit als Putzbienen dienen. Vom fünften bis zum elften Lebenstag arbeiten sie dann als Ammen und füttern die Larven.
Nektar, Pollen und Propolis
In den nächsten zwei Tagen sind die Bienen dann als Lagerarbeiterinnen tätig und müssen den Nektar in Zellen verstauen und den Stock belüften. Bis zu ihrem achtzehnten Lebenstag sind die Bienen dann Baubienen und konstruieren Wabenzellen. Vom neunzehnten bis zum zweiundzwanzigsten Lebenstag arbeitet die Biene als Wehrbiene. Ihre Aufgabe besteht dann darin, am Eingang Eindringlinge fernzuhalten. Ab ihrem dreiundzwanzigsten Lebenstag ist sie Sammlerin und erntet Nektar, Pollen und Propolis.





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