Von der Krimi-Serie Criminal Minds gibt es schon mehr als zehn Staffeln. Dennoch verfolgen echte Fans weiterhin jede Folge mit großer Spannung. Im Artikel erfährst du, ob du mit dem Binge-Watchen beginnen solltest.
Von Leonie Lechniak, Klasse 8c, Lessing-Schule Bochum
„Um einen Mörder zu fangen, muss man wie einer denken“ – Das ist das Motto der berühmten US-amerikanischen Krimi-Serie Criminal Minds. Die erste Staffel lief erstmals am 22.September 2005 im amerikanischen Fernsehen und mittlerweile gibt es bereits dreizehn Staffeln.
Die Verhaltensanalyse-Einheit des FBI in Quantico, Virginia, ist eine Gruppe von Profilern. Sie erstellen Charakteranalysen von Tätern, um deren nächsten Schritt voraussagen zu können. Der Zuschauer erfährt wenig Privates über das Leben der Hauptpersonen. Viel mehr geht es darum, den jeweiligen Fall zu lösen.
Die zentrale Figur ist Jason Gideon. Außerdem gehören zum Team der frisch gebackene Familienvater Aaron Hotchner, Elle Greenaway, eine Spezialistin für sexuelle motivierte Verbrechen und Derek Morgan, der sich auf zwanghafte Persönlichkeitsstörungen spezialisiert hat. Jennifer Jaraeu arbeitet als Verbindungsfrau der Einheit und Penelope Garcia ist die Technische Analystin. Sie kümmert sich um das Privatleben der Täter und Opfer.
Dr. Spencer Reid vervollständigt das Team. Er ist ein wandelndes Lexikon und das nicht nur weil er einen Intelligenzquotienten von 187 hat, sondern auch weil er 20.000 Wörter pro Minute lesen kann. Obwohl er in der ersten Staffel gerade mal 24 Jahre alt ist, hat er drei Doktortitel – in Mathematik, Chemie und Ingenieurwissenschaften. Außerdem besitzt er auch zwei Bachelor-Abschlüsse in Soziologie und Psychologie: Dennoch ist er sehr bodenständig und immer für einen Lacher zu haben.
Jede Folge beginnt oder endet mit einem Zitat einer berühmten Persönlichkeit, das meistens mit dem jeweiligen Fall zu tun hat. Leidglich die erste Folge „Der Abgrund“ ist nicht ganz so gelungen wie die anderen. Es könnte daran liegen, dass die gut ausgearbeiteten Charaktere etwas überrollen. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass der Fall des Serienkillers nicht nur im Vordergrund steht, sondern auch der Bombenleger von Boston und das Trauma von Gideon ausführlich behandelt werden. Mann sollte einen Blick in die zweite Folge wagen.
Ich finde die Serie insgesamt sehr gut gelungen. Für diejenigen, die Krimis, Thriller und Dramen mögen, lohnt es sich, einzuschalten.
Hier geht’s zum Trailer der 13. Staffel!
Beitragsbild: Screenshot YouTube





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