Marie Wilken, funky-Jugendreporterin
Frauen und Fußballspielen – passt das? Immer wieder löst das Thema große Diskussionen aus. Zuletzt sorgte Ex-Fußball-Profi Mario Basler in einem Interview mit dem SWR für ein neues Aufflammen der Debatte: „Das hat mit Fußball nichts zu tun“, provozierte Basler.
Die Welt ändert sich. Die Welt des Fußballs auch. Löhne und Marktwerte steigen rasant. Europa- und Weltmeisterschaften werden immer länger, auch die Champions-League verzeichnet durch die Liga-Phase mehr Spiele. Und ja, auch Frauen dürfen diese Sportart ausüben. Viele feiern die Spiele der Frauen des Deutschen-Fußball-Bundes (DFB) genau so sehr wie die der Männer-National-Elf. Andere brauchen offenbar noch ein bisschen mehr Zeit zur Eingewöhnung.
Mario Basler ist wohl einer der Menschen, die sich noch nicht mit dem Frauensport angefreundet hat. „Alleine, wenn die Frauen rennen, wenn sie schießen, wenn sie grätschen! Wann siehst du mal eine Grätsche bei einer Dame, bei einer Frau?“, lamentierte er. Das Spiel der Frauen ist anders – aber ist das so wichtig?
Ich bin Fan der DFB-Frauen, des Frauen-Fußballs insgesamt. Der Grund dafür ist wahrscheinlich recht naheliegend. Ich bin eine Frau und ich bin Fußballfan.
Ich freue mich darüber, dass der Frauenfußball endlich den Aufschwung erlebt, den er verdient hat. Nachdem es für Frauen jahrelang unmöglich war, den Profifußball als alleinigen Broterwerb auszuüben, werden die Bedingungen vor allem in den großen Vereinen immer besser. Und:
Ich kann einfach nicht glauben, dass diese hoffnungslos antiquierte Frage immer noch zum Thema gemacht wird. Da sind Frauen, die Spaß haben und wahnsinnig gut Fußball spielen. Warum ist das für viele ein Problem? Niemand wird gezwungen, die Spiele anzuschauen. Niemand muss seine Meinung zu dem Thema abgeben. Also, Mario: Lass uns doch einfach schauen, dass alle einfach Spaß haben. Nicht der Frauenfußball ist das Problem – sondern eine Diskussion, die längst in der Nachspielzeit ist.
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Ich bin Fan der DFB-Frauen, des Frauen-Fußballs insgesamt. Der Grund dafür ist wahrscheinlich recht naheliegend. Ich bin eine Frau und ich bin Fußballfan.
Ich freue mich darüber, dass der Frauenfußball endlich den Aufschwung erlebt, den er verdient hat. Nachdem es für Frauen jahrelang unmöglich war, den Profifußball als alleinigen Broterwerb auszuüben, werden die Bedingungen vor allem in den großen Vereinen immer besser. Und:
Ich kann einfach nicht glauben, dass diese hoffnungslos antiquierte Frage immer noch zum Thema gemacht wird. Da sind Frauen, die Spaß haben und wahnsinnig gut Fußball spielen. Warum ist das für viele ein Problem? Niemand wird gezwungen, die Spiele anzuschauen. Niemand muss seine Meinung zu dem Thema abgeben. Also, Mario: Lass uns doch einfach schauen, dass alle einfach Spaß haben. Nicht der Frauenfußball ist das Problem – sondern eine Diskussion, die längst in der Nachspielzeit ist.
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