Larissa Menne, funky-Jugendreporterin
Lesen, Schreiben und Rechnen stehen in jeder Schule auf dem Stundenplan. Doch viele Schüler:innen beschleicht das Gefühl, dass der Lehrplan letzten Endes zu wenig mit dem Alltag zu tun hat – und noch viel weniger auf das Leben nach der Schule vorbereitet. Diese fünf Fächer könnten das ändern.
1. Mental Health
Leistungsdruck, Zukunftsangst oder Mobbing: Immer mehr Jugendliche sind von psychischen Belastungen betroffen. Wie diese verhindert werden können und mit ihnen umgegangen werden kann, sollte Bestandteil des Lehrplans sein. Nicht nur, damit die Jugendlichen lernen, über ihre Sorgen zu sprechen, sondern auch, um zu vermitteln, dass eine Therapie nichts Schlimmes ist. Das Fach „Mental Health“ könnte mit Achtsamkeitsübungen und Strategien für Stressmanagement ansetzen. So könnten Schulen zu Orten werden, an denen nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Selbstfürsorge erlernt wird.
2. Finanzen und Verbraucherbildung
Steuern, Miete und Versicherungen – mit all diesen Themen müssen junge Menschen sich spätestens kurz nach ihrem Schulabschluss auseinandersetzen. Während einige von ihren Eltern unterstützt werden, stehen andere zunächst ratlos vor einem riesigen Bürokratieberg. Mit einem Fach „Finanzen und Verbraucherbildung“ könnten alle auf den gleichen Stand gebracht werden und es gäbe zudem den Raum, um über komplexe Themen wie Ausbildungs- und Studienfinanzierung oder Altersvorsorge zu sprechen. Die Jugendlichen könnten zudem lernen, wie man ein Konto führt, eine Steuererklärung erstellt und nicht in Schuldenfallen tappt.
3. Persönlichkeitsentwicklung
Zwischen Notendruck und Zukunftsfragen bleibt oft wenig Raum, um sich selbst kennenzulernen. Ein Unterricht, der auf die Persönlichkeitsentwicklung setzt, könnte helfen, die eigenen Stärken und Interessen zu erkennen. Mit vielfältigen Gruppenprojekten könnten alle besser verstehen, was sie antreibt und wo sie sich einbringen wollen – nicht nur beruflich, sondern vielleicht auch ehrenamtlich.
4. Digitalisierung
Instagram, Tiktok oder ChatGPT: Digitale Tools sind längst Teil des Lernens. Doch wie geht man verantwortungsvoll damit um? Ein Fach zur Digitalisierung könnte genau das vermitteln. Die Schüler:innen würden Inhalte behandeln, von kritischer Mediennutzung über Datenschutz bis hin zu den ethischen Fragen künstlicher Intelligenz. Auch die Arbeit mit Computern und digitalen Konferenzprogrammen, wie sie für die meisten Menschen Arbeitsalltag ist, könnte Teil des Faches sein.
5. Gesprächskreis
Statt nur aus Büchern zu lernen, könnten Schülerinnen im Fach „Gesprächskreis“ echte Geschichten hören. Zeitzeug:innen, Handwerker:innen, Gründer:innen oder Menschen mit ungewöhnlichen Lebenswegen könnten von Erlebtem erzählen und Fragen aus der Klasse beantworten. Solche Begegnungen wären eine echte Abwechslung, würden den Generationenaustausch fördern und den Horizont aller Beteiligten erweitern.
Verwandte Beiträge
-
Jede Region in Deutschland hat ihren eigenen Wortschatz. Sie klingen manchmal sehr lustig. Fünf Wörter,…
-
Krieg und Inflation sind häufig Thema in den Nachrichten. Zur Abwechslung hier fünf gute Nachrichten…
-
Statt in die Schulbücher stecken die Schüler beim MEDIACAMPUS-Projekt ihre Nasen in die Zeitungen. Lehrer…
-
Schlaf ist ein wichtiger Teil des Lebens, der viel mehr Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden…
Lesen, Schreiben und Rechnen stehen in jeder Schule auf dem Stundenplan. Doch viele Schüler:innen beschleicht das Gefühl, dass der Lehrplan letzten Endes zu wenig mit dem Alltag zu tun hat – und noch viel weniger auf das Leben nach der Schule vorbereitet. Diese fünf Fächer könnten das ändern.
1. Mental Health
Leistungsdruck, Zukunftsangst oder Mobbing: Immer mehr Jugendliche sind von psychischen Belastungen betroffen. Wie diese verhindert werden können und mit ihnen umgegangen werden kann, sollte Bestandteil des Lehrplans sein. Nicht nur, damit die Jugendlichen lernen, über ihre Sorgen zu sprechen, sondern auch, um zu vermitteln, dass eine Therapie nichts Schlimmes ist. Das Fach „Mental Health“ könnte mit Achtsamkeitsübungen und Strategien für Stressmanagement ansetzen. So könnten Schulen zu Orten werden, an denen nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Selbstfürsorge erlernt wird.
2. Finanzen und Verbraucherbildung
Steuern, Miete und Versicherungen – mit all diesen Themen müssen junge Menschen sich spätestens kurz nach ihrem Schulabschluss auseinandersetzen. Während einige von ihren Eltern unterstützt werden, stehen andere zunächst ratlos vor einem riesigen Bürokratieberg. Mit einem Fach „Finanzen und Verbraucherbildung“ könnten alle auf den gleichen Stand gebracht werden und es gäbe zudem den Raum, um über komplexe Themen wie Ausbildungs- und Studienfinanzierung oder Altersvorsorge zu sprechen. Die Jugendlichen könnten zudem lernen, wie man ein Konto führt, eine Steuererklärung erstellt und nicht in Schuldenfallen tappt.
3. Persönlichkeitsentwicklung
Zwischen Notendruck und Zukunftsfragen bleibt oft wenig Raum, um sich selbst kennenzulernen. Ein Unterricht, der auf die Persönlichkeitsentwicklung setzt, könnte helfen, die eigenen Stärken und Interessen zu erkennen. Mit vielfältigen Gruppenprojekten könnten alle besser verstehen, was sie antreibt und wo sie sich einbringen wollen – nicht nur beruflich, sondern vielleicht auch ehrenamtlich.
4. Digitalisierung
Instagram, Tiktok oder ChatGPT: Digitale Tools sind längst Teil des Lernens. Doch wie geht man verantwortungsvoll damit um? Ein Fach zur Digitalisierung könnte genau das vermitteln. Die Schüler:innen würden Inhalte behandeln, von kritischer Mediennutzung über Datenschutz bis hin zu den ethischen Fragen künstlicher Intelligenz. Auch die Arbeit mit Computern und digitalen Konferenzprogrammen, wie sie für die meisten Menschen Arbeitsalltag ist, könnte Teil des Faches sein.
5. Gesprächskreis
Statt nur aus Büchern zu lernen, könnten Schülerinnen im Fach „Gesprächskreis“ echte Geschichten hören. Zeitzeug:innen, Handwerker:innen, Gründer:innen oder Menschen mit ungewöhnlichen Lebenswegen könnten von Erlebtem erzählen und Fragen aus der Klasse beantworten. Solche Begegnungen wären eine echte Abwechslung, würden den Generationenaustausch fördern und den Horizont aller Beteiligten erweitern.
Verwandte Beiträge
Jede Region in Deutschland hat ihren eigenen Wortschatz. Sie klingen manchmal sehr lustig. Fünf Wörter,…
Krieg und Inflation sind häufig Thema in den Nachrichten. Zur Abwechslung hier fünf gute Nachrichten…
Statt in die Schulbücher stecken die Schüler beim MEDIACAMPUS-Projekt ihre Nasen in die Zeitungen. Lehrer…
Schlaf ist ein wichtiger Teil des Lebens, der viel mehr Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden…