Landwirtschaft ist eine Lebensversicherung für die Menschheit, nicht zu verhungern. Ein 16-Jähriger Landwirt berichtet hier von seiner Arbeit.
Von Marko Keil, Klasse 8a, Gymnasium am Bötschenberg, Helmstedt
Landwirt ist schon längst nicht mehr der Beruf der Armen oder „Dummen“. Landwirtschaft hat auch schon lange nichts mehr damit zu tun, nur auf dem Trecker zu sitzen und durch die Gegend zu tuckern. Ein Landwirt muss alles, was er auf seinem Acker macht, sehr genau dokumentieren. Er muss immer in Rufbereitschaft sein, um seine Pflanzen zu säen, zu düngen, zu pflegen und zu ernten. Vieles hängt dabei auch vom Wetter ab. Heute ernährt ein Landwirt im Durchschnitt 155 Menschen.
In der dreijährigen Ausbildung zum Landwirt bekommt man dieses Wissen vermittelt. Außerdem lernt man, wie man mit landwirtschaftlichen Geräten richtig umzugehen hat, seinen Boden bearbeitet, um wieder neue Pflanzen anbauen zu können, diese dann zu düngen und zu pflegen und sie dann zu ernten sowie fachgerecht zu lagern. Man lernt mit Nutztieren umzugehen, diese zu füttern und zu pflegen, tierische sowie pflanzliche Produkte zu vermarkten und Dienstleistungen anzubieten.
In der dualen Ausbildung ist man in einem Ausbildungsbetrieb und einer Berufsschule. Man bekommt grundlegende Kenntnisse in Marketing, Biologie und Chemie vermittelt. Ich hatte die Chance, den 16-jährigen Marco Schäfer aus Baden-Württemberg zu interviewen, der Landwirt wird.
„Es macht mir Spaß, was ich tue!“
Marco Schäfer, 16-jähriger Landwirt
Wie bist du zu dem Beruf Landwirt gekommen?
Durch den elterlichen Betrieb Zuhause.
Was fasziniert dich an der Landwirtschaft besonders?
Die Maschinen und das Arbeiten mit den Tieren.
Was magst du an deinem Beruf?
Man ist draußen an der frischen Luft und ernährt die Menschen.
Was magst du nicht?
Wenn ich mich entscheiden müsste … das frühe Aufstehen.
Wie kommst du damit zurecht dass du manchmal sehr früh raus aus deinem Bett musst und die Nächte manchmal sehr lang werden?
Dadurch, dass ich damit aufgewachsen bin, komme ich sehr gut damit zurecht. Es macht mir ja Spaß, was ich tue also ermutigt mich das auch.
Wie sieht ein durchschnittlicher Arbeitstag bei dir aus?
Samstags und in den Ferien stehe ich um sieben Uhr auf. Dann mache ich die 25 Pferde, also gebe ihnen Heu und Hafer. Danach fange ich so um acht an, die 20 Kälber zu füttern. Sie bekommen Milch und Leinmehl. Zwischendurch schiebe ich das Futter bei den 80 Milchkühen und den 60 Rindern hin. Von 10 Uhr bis 11 Uhr ist dann Frühstückspause. Im Sommer hole ich dann Grünfutter direkt von der Wiese. Dann ist meistens Mittag. Für mich steht dann im Sommer Feldarbeit an und im Winter putzen wir oft den Hof, räumen viel auf und machen noch ein bisschen Holz. Um 17 Uhr treibe ich die Kühe zusammen und mein Vater fängt mit dem Melken an. Danach hole ich im Sommer wieder Gras oder im Winter fange ich dann mit Futtermischen an. Dann ist es schon etwa 19 Uhr und ich mache Feierabend.
Marco Schäfer postet seit Anfang 2018 seine Bilder auch auf Instagram. Er heißt dort landwirtschaft_718 und hat über 1000 Abonnenten. (Anm.d. Redaktion)
Wie bist du dazu gekommen, deine Bilder auf Instagram zu teilen?
Ich will den Leuten einfach zeigen, was wir so machen.
Was für Bilder findet man auf deinem Instagram-Account?
Meistens landwirtschaftlichen Maschinen, aber manchmal auch Kühe, Rinder oder Pferde.
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In der dreijährigen Ausbildung zum Landwirt bekommt man dieses Wissen vermittelt. Außerdem lernt man, wie man mit landwirtschaftlichen Geräten richtig umzugehen hat, seinen Boden bearbeitet, um wieder neue Pflanzen anbauen zu können, diese dann zu düngen und zu pflegen und sie dann zu ernten sowie fachgerecht zu lagern. Man lernt mit Nutztieren umzugehen, diese zu füttern und zu pflegen, tierische sowie pflanzliche Produkte zu vermarkten und Dienstleistungen anzubieten.
In der dualen Ausbildung ist man in einem Ausbildungsbetrieb und einer Berufsschule. Man bekommt grundlegende Kenntnisse in Marketing, Biologie und Chemie vermittelt. Ich hatte die Chance, den 16-jährigen Marco Schäfer aus Baden-Württemberg zu interviewen, der Landwirt wird.
Wie bist du zu dem Beruf Landwirt gekommen?
Durch den elterlichen Betrieb Zuhause.
Was fasziniert dich an der Landwirtschaft besonders?
Die Maschinen und das Arbeiten mit den Tieren.
Was magst du an deinem Beruf?
Man ist draußen an der frischen Luft und ernährt die Menschen.
Was magst du nicht?
Wenn ich mich entscheiden müsste … das frühe Aufstehen.
Wie kommst du damit zurecht dass du manchmal sehr früh raus aus deinem Bett musst und die Nächte manchmal sehr lang werden?
Dadurch, dass ich damit aufgewachsen bin, komme ich sehr gut damit zurecht. Es macht mir ja Spaß, was ich tue also ermutigt mich das auch.
Wie sieht ein durchschnittlicher Arbeitstag bei dir aus?
Samstags und in den Ferien stehe ich um sieben Uhr auf. Dann mache ich die 25 Pferde, also gebe ihnen Heu und Hafer. Danach fange ich so um acht an, die 20 Kälber zu füttern. Sie bekommen Milch und Leinmehl. Zwischendurch schiebe ich das Futter bei den 80 Milchkühen und den 60 Rindern hin. Von 10 Uhr bis 11 Uhr ist dann Frühstückspause. Im Sommer hole ich dann Grünfutter direkt von der Wiese. Dann ist meistens Mittag. Für mich steht dann im Sommer Feldarbeit an und im Winter putzen wir oft den Hof, räumen viel auf und machen noch ein bisschen Holz. Um 17 Uhr treibe ich die Kühe zusammen und mein Vater fängt mit dem Melken an. Danach hole ich im Sommer wieder Gras oder im Winter fange ich dann mit Futtermischen an. Dann ist es schon etwa 19 Uhr und ich mache Feierabend.
Marco Schäfer postet seit Anfang 2018 seine Bilder auch auf Instagram. Er heißt dort landwirtschaft_718 und hat über 1000 Abonnenten. (Anm.d. Redaktion)
Wie bist du dazu gekommen, deine Bilder auf Instagram zu teilen?
Ich will den Leuten einfach zeigen, was wir so machen.
Was für Bilder findet man auf deinem Instagram-Account?
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