Egal, ob auf der Käseplatte, auf den Nudeln oder im Risotto – Wir alle haben sicher schon einmal Parmesan gegessen. Aber wo kommt der eigentlich her?
Von Casper Baum, Klasse 9, Internationale Schule Hamburg
Parmesankäse ist ein teurer italienischer Hartkäse, den wir sicher alle schon einmal gegessen haben, aber wie wird dieser Käse eigentlich hergestellt und wieso ist er im Vergleich mit anderen Käsesorten so teuer?
Es fängt da an, wo es immer mit Käse anfängt: auf der Weide. Und auf diesen Weiden in Norditalien zwischen den Provinzen von Parma, Reggio Emilia, Modena und Bologna gibt es drei spezielle Bakterien, die in dem dortigen Gras wachsen. Diese Bakterien gibt es nur in diesen vier Provinzen und ohne diese Bakterien hätte Parmesan-Käse nicht den Geschmack und das Aroma, für das er bekannt ist.
Die Kühe, die dieses Gras fressen, produzieren Milch. Diese Milch wird in einen großen, tiefen Topf gesteckt damit die Milch eine joghurtartige Textur bekommt. Die Mischung wird auf 55 Grad erhitzt, damit die schlechten Bakterien sterben und nur noch die drei guten geschmackvollen übrig bleiben.
Dann wird die Mischung von einem Käsemeister mit einer Art Schneebesen zersetzt und gemischt. Die übrigen Teile sammeln sich am Boden des Topfes in fester Form. Das Ergebnis daraus ist das Käserad.
Ein Käse mit ID
Nun werden die Käseräder markiert mit dem offiziellen Parmigiano Reggiano-Logo und Gravuren, damit man weiß, dass es der echte Käse ist. Jedes Rad kriegt auch eine ID, die Informationen zu Produktionsort und- Zeitpunkt des Käses enthält.
Jetzt werden die Räder in eine Art Bad gelegt, wo sie für 19 Tage oder mehr liegen werden. Dieser Prozess hilft und kürzt die Entwicklung der Käserinde. Danach werden sie zu einer Käsekammer gebracht, wo sie ein bis zehn Jahre bleiben können. Hier wird der Preis nach Alter eingeschätzt. Manche Räder können über 1.000 Euro kosten andere nicht so viel. Vor der Auslagerung und dem Verkauf wird der Käse von einer Art Käse-Inspector angeguckt und überprüft.
Zusammengefasst kann man sagen, ist Parmesankäse so teuer, weil man ein Käserad erst nach einem Jahr verkaufen kann. Man braucht 131 Gallonen voll Milch, um diese Räder herzustellen und man kann ihn nur in einem kleinen Bereich Norditaliens produzieren.
Beitragsbild: Pexels
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Dann wird die Mischung von einem Käsemeister mit einer Art Schneebesen zersetzt und gemischt. Die übrigen Teile sammeln sich am Boden des Topfes in fester Form. Das Ergebnis daraus ist das Käserad.
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Nun werden die Käseräder markiert mit dem offiziellen Parmigiano Reggiano-Logo und Gravuren, damit man weiß, dass es der echte Käse ist. Jedes Rad kriegt auch eine ID, die Informationen zu Produktionsort und- Zeitpunkt des Käses enthält.
Jetzt werden die Räder in eine Art Bad gelegt, wo sie für 19 Tage oder mehr liegen werden. Dieser Prozess hilft und kürzt die Entwicklung der Käserinde. Danach werden sie zu einer Käsekammer gebracht, wo sie ein bis zehn Jahre bleiben können. Hier wird der Preis nach Alter eingeschätzt. Manche Räder können über 1.000 Euro kosten andere nicht so viel. Vor der Auslagerung und dem Verkauf wird der Käse von einer Art Käse-Inspector angeguckt und überprüft.
Zusammengefasst kann man sagen, ist Parmesankäse so teuer, weil man ein Käserad erst nach einem Jahr verkaufen kann. Man braucht 131 Gallonen voll Milch, um diese Räder herzustellen und man kann ihn nur in einem kleinen Bereich Norditaliens produzieren.
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