Reisebericht: Ski-Urlaub im französischen Valmorel

Wie koennte man dieser Huette in Valmorel widerstehen? (c) Unsplash
Wie koennte man dieser Huette in Valmorel widerstehen? (c) Unsplash
Ski-Urlaub im französischen Valmorel la Belle in den Alpen sind ein besonderes Erlebnis. Gerade zu Silvester un dem neuen Jahr lohnt sich ein Besuch.
Von Mats Sauer, Klasse 8a, Schiller-Schule Bochum

Die Apartment-Tür geht auf und ich erst mal so: „KRASS!“. So etwas kenne ich sonst nur aus dem Kino, wenn sich die Vorhänge öffnen und ein spannender Film beginnt. Eher seltener kommt das beim Skifahren oder Snowboarden vor. Die Rede ist von meinem Lieblings-Skiort Valmorel la Belle in den französischen Alpen. Dieser ist aktuell schon mit herrlichem Schnee bedeckt, deswegen beginnt in Valmorel kurzfristig an diesem Wochenende die Skisaison.

Auf 1400 Metern gelegen, umrahmt von den Bergen Grand Nielard, Creve Tete und Cheval Noir liegt Valmorel „le pot à neige“ – zu Deutsch: das Schneeloch – in den savoyischen Alpen, nicht unweit der berühmten Trois Vallées.

Die Chalets aus Stein und Holz geben dem preisgekrönten Ort den Charakter eines ursprünglichen Bergdorfs. Das autofreie Ortszentrum bietet mit seinen schön bemalten Häusern, Torbögen und Plätzen eine gemütliche Atmosphäre, die man in den französischen Alpen nur selten findet. Tagsüber kann man sich gemütlich in Cafés setzen und entspannen oder man unternimmt eine actionreiche Skitour, die schon im Dorf anfängt, da die Lifte aus dem Dorf ins Skigebiet fahren.

Es ist 8.50 Uhr in Valmorel, zehn Minuten vor Lift-Öffnung. Die Menschen stehen schon Schlange vor dem Lift, der sie direkt auf die erste Kuppe des Skiparadieses befördert. Die Rede ist von dem Lift Alitspace, der schon einige Jahre in Valmorel steht und seinen Job immer noch gut macht. 9.00 Uhr: Alle Leute stürmen in den Lift, doch der kann immer nur vier Personen gleichzeitig mitnehmen. Jetzt sitze ich auch endlich im Lift und kann es mir erst mal für ungefähr drei Minuten gemütlich machen.

9.30 Uhr: Oben angekommen hat man einen mega Ausblick über einen großen Teil des Skigebiets. Los geht es den Hang runter! Unten angekommen kann ich mit einem Tellerlift auf einen anderen Berg gelangen. Ein paar Abfahrten mache ich durch den Tiefschnee und die Buckel. Rechts sehe ich den Funpark, doch das lasse ich jetzt mal lieber.

12 Uhr: Ich muss mich jetzt erst mal aufwärmen. Das mache ich am besten an einer Hütte meines Vertrauens: Der „Prariond-Hütte“, die ich schon seit Jahren besuche, wenn ich mal nach Valmorel fahre. Dort gönne ich mir einen warmen Kakao und ein „Baguette à la Savoyard“.

13 Uhr: Weiter geht’s, noch ein paar Abfahrten und dann eine warme Dusche im Apartment , bevor es ein besonderes Highlight gibt.

19 Uhr: An Silvester gibt es in Valmorel schon lange Zeit eine Tradition. Erst wird ein riesen Feuerwerk auf einem Berg abgeschossen. Doch dann sieht man schon aus der Ferne, dass etwas rot Leuchtendes auf einen zu kommt: Es sind die französischen Skilehrer, die Fackeln in der Hand halten und mit Skiern den Dorfhang hinunter kurven und circa auf der Mitte des Hanges stehen bleiben. Dann bilden sie mit den Fackeln die Zahl, die für das neue Jahr steht. Dieses Jahr wird es dann 2019 – ich bin dabei!

Beitragsbild: 2Ni via Unsplash

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