Zu Besuch in einer Auswilderungsstation für Berberaffen in Strasburg

Ein Affe haengt mit offenem Mund an einem Pfosten (c) Jared Rice via Unsplash
Ein Affe haengt mit offenem Mund an einem Pfosten (c) Jared Rice via Unsplash
Der „Montagne des Signes“ (auf deutsch: „Affenberg“) ist eine Auswilderungsstation für Berberaffen im Elsass. Mehr als 200 Exemplare warten hier auf Besuch.
Von Kristina Kahlbaum, Klasse 8a, Schiller-Schule Bochum

Der Affenberg liegt unterhalb der prachtvollen Haut Koenigsbourg, die auf dem Königsberg in der Nähe zwischen Colmar und Strasbourg liegt. Es gibt am Tag mehrere Fütterungen, aber jeder Besucher darf die Affen auch mit Popcorn füttern, das am Eingang verteilt wird.

Die Mitarbeiter sprechen Englisch, Deutsch und Französisch. Doch es gibt nicht nur in Frankreich so einen Affenpark, sondern auch in Österreich und Deutschland in der Nähe des Bodensees.

Berberaffen kommen ursprünglich aus Marokko, Algerien und Gibraltar. Sie sind die einzige Makaken-Art, die nicht aus Asien stammt. Der Erhaltungszustand der Tiere ist stark gefährdet. Männliche Affen werden bis zu 63 Zentimeter groß, weibliche bis zu 56 Zentimeter. Berberaffen sind Allesfresser, weshalb unter anderem Früchte, Blätter oder Wurzeln, aber auch Insekten auf ihrem Speiseplan stehen.

Ich war in den Herbstferien in Colmar (Frankreich) im Urlaub und an einem Tag haben wir den Affenpark besucht. Zuerst haben wir die Königsburg besichtigt, von der wir einen schönen Blick über das Elsass und die Dörfer in der Umgebung hatten. Von der Königsburg aus fuhren meine Eltern und ich durch mehrere Wälder zum Affenpark.

Beim Handshake mit einem Berber-Affen (c) kristina Kahlbaum
Beim Handshake mit einem Berber-Affen (c) Kristina Kahlbaum

Am Eingang erhielten wir Popcorn, mit dem wir die Affen füttern durften. Als wir hinein gegangen sind, sahen wir erst einmal nur Bäume und Sträucher. Doch nachdem wir ein paar Meter weiter gelaufen sind, hüpften die ersten Affen vor uns frei über die Wege, denn sie sind nur durch einen großen Zaun, der um das gesamte Gehege verläuft, eingesperrt. Ein Affe saß auf einem Holzbalken direkt neben dem Weg, sodass wir ihn füttern konnten.

Wir sind dann weitergegangen und haben einen kleinen Babyaffen gesehen, der wild herumgeklettert ist. Leider darf man die Babyaffen nicht füttern, da sie noch zu klein sind. Danach sind wir weiter den Rundweg gelaufen und haben viele Affen gesehen und gefüttert. Am Ende konnte man noch ein Rätsel lösen und mit etwas Glück einen Babyaffen als Kuscheltier gewinnen. Leider ist bislang aber noch keiner bei mir angekommen.

Insgesamt war der Tag sehr schön, weil ich das erste Mal „hautnah“ Affen erlebt habe und durch die hilfsbereiten Mitarbeiter auch viel über die Berberaffen gelernt habe. Ich kann diesen Affenpark wirklich weiterempfehlen, da er schön angelegt und gut gepflegt ist. Ich möchte aber auf jeden Fall auch noch andere Affenparks besuchen.

Beitragsbild: Jared Rice via Unsplash

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