Intelligenzquotient: Werden wir alle immer dümmer?

Denn der Intelligenzquotient schießt auch nicht einfach wieder hoch, wenn man zurück in den Alltag kommt. Nein, es dauert sogar ganze vier bis sechs Wochen, bis man wieder auf seinem alten Niveau ist.

Lernen im Urlaub?

Aber keine Angst! Das bedeutet nicht, dass man im Urlaub durchgängig lernen muss, um nicht dumm zu werden. Kleine Aufgaben wie Sudoku, Kreuzworträtsel oder ähnliche Allein-oder Gesellschaftsspiele halten das Gehirn auf Trab.

Aber seit wann nimmt die Intelligenz der Menschheit ab? Und werden nur die Deutschen dümmer? Laut dem amerikanischen Entwicklungsbiologen Gerald Crabtree ist dies schon ein längerer Prozess, der die ganze Menschheit betrifft. Ihm zufolge sinkt die menschliche Intelligenz seit rund 3.500 Jahren. Das sind zwischen 120 bis 150 Generationen. Diese Aussage ist sehr umstritten.

Müssen wir noch schlua sein, um zu überleben?

Er argumentiert allerdings damit, dass Menschen früher ihr Gehirn täglich zum Überleben effektiv fordern und nutzen mussten, sodass nur die Klügsten überlebten. Heutzutage überleben auch dümmere Leute, weil wir unser Gehirn nicht mehr zum Überleben brauchen. Dadurch sinkt die durchschnittliche Intelligenz. So lag der globale durchschnittliche IQ 1950 noch bei 91,5 Punkten. Wenn wir so weiter machen, wird er nach Crabtree 2100 bei 83 Punkten liegen.

Beitragsbild: pexels.com

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