Jede Suchanfrage mit einer herkömmlichen Suchmaschine verursacht CO2-Ausstoß und „verbraucht“ so 23 Bäume. Nicht bei Ecosia, der grünen Suchmaschine.
Von Christian Langweg, Klasse 8c, Vestisches Gymnasium Kirchellen, Bottrop
Ecosia, so heißt die Suchmaschine, die 2009 in Kopenhagen zur UN-Klimakonferenz online ging. Das eigentliche Ziel war es, Spenden für den WWF Deutschland zu sammeln, womit ein Schutz-Programm im Amazonas finanziert werden sollte. Doch im Laufe der Zeit wurde Ecosia zu einer der bedeutendsten grünen Suchmaschinen.
Die Ecosia GmbH sitzt in Berlin und hat seit 2017 eigene Server, die mit erneuerbaren Energien angetrieben werden. Das besondere an der grünen Suchmaschine ist, dass mehr als 80 Prozent des Mehrerlöses in Baumpflanz-Projekte fließen. Laut eigenen Angaben verdient das Unternehmen momentan 0,5 Cent pro Suche. Ein Baum kostet sie etwa 28 Cent.
Ecosia hat bis Februar 2019 schon 50 Millionen Bäume gepflanzt, dafür wurden schon über sechs Millionen Euro investiert, die von über sieben Millionen aktiven Nutzern eingenommen wurden. Die Einnahmen gingen zunächst nur an den WWF, doch im Jahr 2013 begann das grüne Unternehmen dann, verschiedene Baumpflanz-Projekte auf der ganzen Welt zu unterstützen.
Daraus wurden bis heute 20 Projekte auf der ganzen Welt, wie zum Beispiel ein Aufforstungsprojekt in Spanien, das die europäische Artenvielfalt schützen soll. Die Suchmaschine an sich ist transparent und informiert ihre Nutzer regelmäßig über neue Projekte. Es werden außerdem keine Nutzerdaten gespeichert oder weitergegeben, was für hohe Anonymität sorgt.
Beitragsbild: Ecosia
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