Idee für kreative Köpfe: Pen and Paper-Rollenspiele

Kugelschreiber auf kariertem Block
Kugelschreiber auf kariertem Block (c) pexels.com

Wer heutzutage viel Fantasie, Zeit und Lust hat, sich in eine Fantasie-Welt zu stürzen, die nach eigenen Ideen und Entscheidungen der Spieler aufgebaut wird, ist in einem Pen and Paper Rollenspiel goldrichtig. Das Einzige, was man zum Spielen braucht, sind ein paar Freunde und die Regeln.

Von Jannik Best, Klasse 8b, Lessing-Gymnasium Bochum

Pen and Paper ist der Oberbegriff für rundenbasierte Strategie-beziehungsweise Fantasie-Spiele im Stil eines Rollenspiels, die mit Würfeln gespielt werden. Außerdem braucht man natürlich eine Menge
Fantasie. Im Spiel gibt es zwei unterschiedliche Arten von Spielern:
Da ist einmal der Spielleiter. Er ist dafür verantwortlich, dass das Spiel gespielt werden kann. Er erläutert was passiert und übernimmt die Rollen von allen Wesen, die den Mitspielern unterwegs begegnen.

Dann gibt es auch noch den Spielcharakter. Dieser kann theoretisch alles sein. Ein Krieger, ein Schmuggler oder auch ein Magier. Die Spieler haben jeder einen Spielcharakter, der sie das ganze Spiel lang begleitet. Mit ihm erlebt der Spieler die Abenteuer und wird so immer stärker.

Meine eigenen Erfahrungen

Ich selber habe jetzt seit zwei Jahren immer mal wieder Pen and Paper-Rollenspiele gespielt: „Pathfinder“ und „Dungeons and Dragons“. Jedes dieser Spiele hat seine eigenen Regeln. In all der Zeit habe ich selber schon verschiedenste Spielcharaktere, auch die Rolle des Spielleiters, ausprobiert.

Nachdem ich einmal mit meiner Familie zum Spaß Pathfinder gespielt hatte, entwickelte ich immer mehr Interesse an dieser Art von Spielen. Ich holte mir ein paar Freunde dazu. Zu Beginn waren die eher skeptisch. Nach ihrer ersten Runde hatten sie aber auch schon viel Spaß. Dann fungierte ich als Spielleiter. Ich entdeckte, was es heißt, die wohl aufwändigste Rolle zu übernehmen. Ich schrieb Abenteuer am Computer, die zunächst nicht mehr waren als „Bringe diese Typen um!“. Meine Spielgruppe störte dies zunächst ja auch nicht.

Ich schrieb immer öfter eigene Abenteuer und entwickelte diese mit Bildern und vielen neuen Ideen neben dem standardmäßigen „draufhauen“ weiter. So machte mir das Spielen erst richtig Spaß.
Wenn ihr eurer Fantasie mal richtig freien Lauf lassen wollt, kann ich euch Pen and Paper-Spiele nur empfehlen.

Beitragsbild: pexels.com

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