Nicht gleich verteufeln: Medien-Nutzung hat Vor-und Nachteile

elektronische Geraete auf Tisch
elektronische Geraete auf Tisch (c) pexels.com

Medien gehören zum Alltag moderner Jugendlicher dazu. Doch welche – postitiven wie negativen – Konsequenzen ergeben sich daraus für uns? Ein Blick hinter das Display.

Von Nils Schmelzer, Klasse 8c, Lessing-Gymnasium Bochum

Die Nutzung diverser Medien in Schule und Alltag stellt für Kinder und Jugendliche heutzutage keine Besonderheit mehr dar.
Dabei wird heiß darüber diskutiert, wo eine Grenze zu setzen ist und wie viel Nutzung noch unbedenklich ist.

In medizinischen Untersuchungen stellte man fest, dass das Gehirn bei erhöhtem Medienkonsum Bewegungen nicht mehr so schnell verarbeiten kann und dadurch die Sehkraft abnimmt. Dies ist auf Dauer ein Argument gegen hohe Mediennutzung durch Kinder.

Weiterhin nachteilig zu bewerten ist die Tatsache, dass durch extrem hohe Mediennutzung die Gefahr der Desozialisierung besteht und man sich nicht mehr so oft mit Freunden trifft. Dami reduziert man einen wichtigen Faktor im Austausch mit Gleichaltrigen Kindern, der  zum Erlernen des gemeinsamen Miteinanders wichtig wäre.

Aus übermäßigem Medien-Konsum ergeben sich für die jungen Nutzer also klare Nachteile – sowohl in körperlicher als auch psychischer Hinsicht.

Gänzlich sollten Kinder und Jugendliche die Medien jedoch auch nicht aus ihrem Leben streichen, denn die eingeschränkte Nutzung bringt durchaus auch Vorteile mit sich: Der Einstieg in die Welt der Medien und der frühzeitig erlernte Umgang damit erleichtern später den komplexen Einsatz solcher technischen Errungenschaften in Beruf und Alltag.

Beitragsbild: pexels.com

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