Ferienjobs: Zeitungen austragen statt Eis essen und Freibad

Sparschwein auf Wiese
Sparschwein auf Wiese (c) pexels.com

Ferienjobs werden bei Schülern und Studenten immer beliebter. Die Tätigkeiten sind zwar meistens nicht anspruchsvoll und außergewöhnlich, doch man lernt dadurch den Umgang mit selbst verdientem Geld.

Von Yasmin Alers, Klasse 8c, Lessing-Schule Bochum

In den Ferien Eis essen, mit Freunden treffen oder ins Schwimmbad gehen, sind Schnee von gestern. Die meisten Jugendlichen haben heute Ferienjobs, für die sie einen kleinen Lohn bekommen.

Der Grund dafür, dass Schüler und Studenten zum Beispiel Babysitten, Zeitungen austragen oder mit Hunden Gassi gehen, ist tatsächlich oft das positive Gefühl, eigenes Geld zu besitzen, mit dem man so auch lernt, richtig umzugehen.

Die Tendenz der Anfragen für einen Ferienjob bei Schülern und Studenten ist steigend. Die Bewerber werden dabei immer jünger. Rechtlich gesehen darf man allerdings erst ab dem fünfzehnten Lebensjahr einen Ferienjob ausüben. Mit der Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten ist das Jobben auch schon ab dreizehn Jahren erlaubt.

Tätigkeiten in Läden oder in der Gastronomie dürfen nur in den Schul- und Semesterferien erfüllt werden. Kleine Aufgaben wie Babysitten und Zeitungen austragen dürfen auch mitten in der Schulzeit oder im Semester erledigt werden.

Eine weitere Regel ist, dass die Arbeitszeit und die körperliche Anstrengung dem Alter des Jobbers angepasst werden muss. Bei 15-Jährigen beträgt die Arbeitszeit maximal zwei Stunden. Bei 18-Jährigen und Älteren kann sie die Länge eines normalen Arbeitstages betragen.

Oftmals beginnt dieser schon früh morgens. Auch die Bedingungen der Ausstattung – zum Beispiel beim Zeitung austragen – sind nicht die Besten.Trotzdem nehmen viele diese Bedingungen in Kauf. Dennoch werden keine schweren oder wichtigen Aufgaben von den Schülern und Studenten verlangt. Es sind eher eintönige Tätigkeiten.

Beitragsbild: pexels.com

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