Ramadan – So fasten die Muslime einen Monat lang

Gusseiserner Topf
Gusseiserner Topf (c) pexels.com

Auch im Islam gibt es eine Zeit, in der gefastet wird – der Ramadan. Es geht darum, nachzuempfinden, wie sich Leute fühlen, die Hunger leiden müssen.

Von Nadeen El-Hamdan, Klasse 8c, Georg-von-Giesche-Schule Berlin

Jedes Jahr ist einen Monat lang Ramadan im Islam. Meine Familie und ich nehmen den Fastenmonat sehr ernst und halten uns an die Regeln, die dafür notwendig sind. Man darf nicht essen oder trinken bis die Sonne untergegangen ist. Auch lügen und schlecht über andere zu reden, ist untersagt.

Jeder darf freiwillig entscheiden, ob er mitfastet oder es nicht tut. Ich persönlich versuche immer, mit zu fasten. Allerdings fällt es mir in der Schule schwer, weil man sich dort ohne gegessen zu haben, schwer konzentrieren kann. Aus diesem Grund faste ich nur am Wochenende oder an kurzen Schultagen.

Meine Eltern auf der anderen Seite fasten die ganzen Ramadan-Tage durch. Wenn sie an einem Tag das Fasten gebrochen haben, dann fasten sie automatisch nach dem Ramadan im Winter nach: Das machen die meisten Muslime, weil im Winter die Sonne früher untergeht. Dann muss man nicht ganz so lange auf das Essen warten.

Bevor man anfängt zu essen und trinken, muss jeder ein Gebet sprechen damit das Fasten angenommen wird. Es ist in meiner Familie üblich, dass man nach dem Fasten eine Dattel und eine leichte Suppe isst. Zunächst isst man aber einen Salat namens „Fatusch“. Dieser wird mit einem dünnen Fladenbrot serviert.

Ein Reis – oder Fleischgericht ist bei uns das Hauptgericht.
Besonders freue ich mich während des Ramadan, wenn meine Verwandten zu Besuch kommen. Dann gibt es immer ein großes Festessen, bei dem es üblich ist, zu grillen.

Was mich noch freut am Ramadan sind die schönen arabischen Serien, die jeden Tag ausgestrahlt werden. Ich finde, es ist jedes Jahr eine gute Erfahrung, nachzuempfinden, wie sich Menschen fühlen, die arm sind und hungern müssen.

Beitragsbild: pexels.com

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