„Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ ist eine Coming of Age-Geschichte der etwas anderen Art – und dennoch unglaublich nah an der Realität.
Von Madita Schnabel, Klasse 8d, Helene-Lange-Gymnasium, Hamburg
In John Greens Roman geht es um Hazel Grace, ein siebzehnjähriges Mädchen, das an Krebs erkrankt ist. Zur Schule geht Hazel schon lange nicht mehr – Schließlich hätte sie aller Wahrscheinlichkeit nach mit zwölf Jahren sterben sollen. Deshalb vertreibt sie sich die Zeit mit lesen, fernsehen und damit, Freunde zu treffen.
In einer Selbsthilfegruppe, in die ihre Mutter sie geschickt hat, lernt Hazel Augustus Waters kennen und verliebt sich in ihn. Er ist in der Selbsthilfegruppe, da ihm ein Bein amputiert wurde.
Die beiden Jugendlichen versuchen nun zusammen, das Ende von Hazels Lieblingsbuch bei dessen Autor in Erfahrung zu bringen, da die Geschichte abrupt mit dem Tod der Hauptperson endet. Dazu begeben sie sich auf einen Ausflug nach Amsterdam, bei dem ihre Beziehung zu einander noch inniger wird.
Die Ich-Erzählerin ist Hazel, deren Ehrlichkeit sich in jeder Zeile widerspiegelt. So ist ihr zum Beispiel klar, dass Medikamente ihr Leben nur verlängern, es aber nicht retten werden. Diese Ehrlichkeit ist oft schmerzhaft, doch sie ermöglicht es auch, dem Lauf der Geschichte zu folgen, denn sie ist alles andere als vorhersehbar.
Ich würde dieses Buch jedem empfehlen, der gerne Bücher mit Bezug zur Realität liest, denn obwohl Teile der Geschichte fiktiv sind, könnte diese tatsächlich so passiert sein.
Alles in allem ist „Das Schicksal ist ein mieser verräter“ ein sehr berührendes Buch, das man zu Recht als Bestseller bezeichnen kann. Allein die deutsche Ausgabe wurde über 800.000 Mal verkauft. Es lohnt sich also, sich die Zeit zum Lesen zu nehmen!
Beitragsbild: pexels.com





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