Eltern haben oft Bedenken, ob ihre Kinder verantwortungsbewusst genug sind, um ein Haustier zu halten. Daher gilt es vor dem Kauf, einige Fragen zu klären
Von Maya Sophie Klinkenberg, Klasse 8b, Schiller-Schule Bochum

Fast jedes Kind wünscht sich von Herzen ein Haustier. Doch viele Eltern verwehren diesen Wunsch, weil sie befürchten, dass die Kinder schon nach kurzer Zeit das Interesse am neuen Mitbewohner verlieren und somit die ganze Arbeit und Verantwortung an ihnen hängen bleibt.

Dabei kann die ganze Familie von einem Haustier wie zum Beispiel von einem Hund profitieren. Natürlich machen Hunde Arbeit. Man muss regelmäßig mit ihnen Gassi gehen, sich Zeit für sie nehmen, ist mit der Wahl des Urlaubsziels eingeschränkt und so weiter. Aber dennoch überwiegen die positiven Effekte.

Ein Hund ist ein geduldiges neues Familienmitglied, das gerne zuhört, wenn man Sorgen hat, das ein Kind zu mehr Verantwortungsbewusstsein erziehen kann und darüberhinaus dafür sorgt, dass sich alle mehr an der frischen Luft bewegen. Hundebesitzer leben daher länger und sind gesünder.

Es ist für Kinder schwer abzuschätzen, wie viel Arbeit ein Haustier wirklich bedeutet. Am Anfang ist die Begeisterung immer sehr groß. Allerdings schwindet sie mit der Zeit automatisch und damit reduziert sich auch die Bereitschaft, mit dem Hund Gassi zu gehen. Man sollte also bei der Wahl des Tieres sehr darauf achten, wie viel Bewegung ein Tier braucht, ob es Freunde gibt, die das Tier im Urlaub versorgen können und ob die räumlichen Gegebenheiten überhaupt ein Tier erlauben. Manchmal kann es dann halt doch nur der Zwerghamster sein und nicht die deutsche Dogge.

Wenn man sich vor der Anschaffung eines Haustieres intensiv damit beschäftigt hat, welche Aufgaben und Pflichten auf einen zukommen und die ganze Familie sich bei der Versorgung des Tieres zusammentut, dann sollte es ohne Probleme zu schaffen sein.

Also Kinder, gebt niemals auf! Vielleicht könnt ihr eure Eltern ja doch überzeugen.

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