Führen die Demonstrationen von „Fridays For Future“ zu einer besseren Zukunft? Der Erfahrungsbericht einer jungen Demonstrantin.
Von Luisa Ramos Faff, Klasse 8b, Graf-Engelbert-Schule Bochum

„Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut!“, rufen rund 250 Schüler, während einer freitäglichen Demonstration gegen den Klimawandel in Bochum. Sie halten Schilder in die Höhe: „Wir streiken, bis ihr handelt“ oder ,,Mutter Erde ist ’ne Ehrenfrau“ steht darauf. Das Ziel: Aufmerksamkeit für das Klima – bei den Menschen, vor allem bei den Politikern.

Alle haben das gleiche Ziel

Fridays For Future: Ausgehend von der damals 15-jährigen Greta Thunberg, die jeden Freitag vor dem schwedischen Regierungsgebäude in Stockholm saß, bis die schwedische Klimapolitik auf sie aufmerksam wurde, finden mittlerweile diese Demonstrationen in Australien, England, Italien, Deutschland, Niederlande, Belgien, Kanada, Frankreich, Schweiz, Österreich, Irland und Schottland statt.

Bunte Plakate, Schüler und Schülerinnen mit der selben Einstellung zum Klimawandel und entschlossene Gesichter der Menschen. ,,Fridays For Future“. Und ich bin mitten drin. Sofort bekomme ich das Gefühl, zu einer Gemeinschaft dazu zu gehören. Alle Demonstranten, ob jung oder alt, mit der selben Sicht auf den Klimaschutz. Jede Person mit der Hoffnung, dass die Bürger und die Politik sich mit diesem komplexen Thema ernsthaft auseinandersetzen.

So sah es bei besagter Demo in Bochum aus (c) Privat

Um noch mehr Aufmerksamkeit zu erhalten, führt der Weg zu drei Schulen, an denen die demonstrierende Menschenmenge mit lauten Sprüchen und Gesängen die Schülerinnen und Schüler dazu auffordert, sich der Demonstration anzuschließen. Immer mehr Menschen gesellen sich zu uns und der Lauf endet schließlich an der Heinrich-Böll-Geamtschule.

Und vielleicht führt der Weg nicht nur bis zum Ende dieser Demonstration, sondern auch zu einem Ende des Klimawandels und zum Anfang einer besseren Zukunft.

Beitragsbild: Mika Baumeister via Unsplash