Meinung

Die, die „Fridays For Future“ kritisieren sind die, die sich kümmern sollten!

Eine „FFF"-Demonstration (c) Unsplash
There is no planet b! (c) Unsplash
„Fridays For Future“-Kritik aus dem Mund von Politikern ist feige. Irgendjemand muss sich ja um unsere Zukunft kümmern. Ein Kommentar
Von Linda Ahmeti, Klasse 8g, Gymnasium Essen-Überruhr

Wenn die Schule freitags immer leerer, die Straßen jedoch voller werden, dann weiß man, dass Greta Thunberg sehr Großes bewirkt hat. Sie hat ,,Fridays For Future“ ins Rollen gebracht. Seither sorgen die Jugendliche, die mit Greta für den Klimaschutz auf die Straße gehen, für viel Aufmerksamkeit seitens der Medien. Doch warum genau werden sie dafür so stark kritisiert?

Die Jugendbewegung ,,Fridays For Future“ will, dass Schüler freitags der die Schule ausfallen lassen, um für ihre Zukunft zu demonstrieren. Immerhin ist das eine der wenigen Möglichkeiten für Jugendliche, etwas zu bewirken bevor es endgültig zu spät ist. Doch viele kritisieren, dass die meisten Schüler die Klima-Katastrophe nur als angenehme Ausrede nutzen würden, um nicht in die Schule gehen zu müssen.

Sollten nicht die Politiker selbst aktiv werden?

Das glaube ich kaum. Selbst wenn es so wäre, sieht es wenigstens so aus, als wären sie interessiert, weil sie zu den Demonstrationen gehen und Plakate hochhalten und die Regierung nicht weiß, wer interessiert ist und wer nicht. Da gibt es nur eine Masse, die Veränderung will.

Wie sonst sollen Jugendliche politisch partizipieren können. Für das Wählen sind sie zu jung. Auffällig ist, dass sich besonders viele Politiker und den Kritikern befinden, obwohl sie diejenigen sein sollten, die sich für die Umwelt einsetzen und nicht Kinder und Jugendliche, die eigentlich zur Schule müssen.

Beitragsbild: Markus Spiske via Unsplash

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