Der WhatsApp-Wettbewerb von RAG und Mediacampus ist vorbei. Viele Schülerinnen und Schüler haben sich an die Aufgaben gemacht und wurden kreativ. Die Gewinnerklassen stehen nun fest.
Von Laurence Isabelle Stroedter

„Besonders hat mir am Wettbewerb gefallen, jeden Tag die kleinen, aber coolen Aufgaben zu beantworten“, so das Fazit einer Teilnehmerin des WhatsApp-Wettbewerbs, den das Team von Mediacampus gemeinsam mit seinem Partner, der RAG, in den Schulen des Ruhrgebiets ausgerufen hat. Über vier Wochen im Mai und Juni haben Schülerinnen und Schüler aus Nordrhein-Westfalen Aufgaben direkt auf ihr Handy per WhatsApp-Nachricht geschickt bekommen. Unter dem Motto „Glückauf. Forever“ drehte sich alles um das Lebensgefühl im Ruhrgebiet und seine Zukunft nach dem Ende des Steinkohlebergbaus: Wie erleben Jugendliche ihre Heimat, was hat die Schließung der letzten Zeche eigentlich mit ihnen zu tun und was wünschen sie sich für die Zukunft des Ruhrgebiets?

Kreativ und spielerisch beschäftigten sich die Jugendlichen beispielsweise unter der Fragestellung „Malochen ist typisch Ruhrgebiet – Für was lohnt es sich, hart zu arbeiten?“ mit dem für den Pott so typischen Fleiß. Damit haben Generationen zuvor die Region aufgebaut, nur: Wie sieht das die Jugend von heute? Wir wollten daher wissen, wofür die Jugendlichen ihre Energie aufwenden und was ihnen wichtig ist, im Leben zu erreichen.

Anderen Menschen zu helfen gibt ein schönes Gefühl

Chiara aus Attendorn hat uns zum Beispiel erzählt, dass sie sich für gute Schulnoten anstrengen möchte, um so ihren Traumberuf zu ergattern: „Es nervt zwar, ganz viel zu lernen. Aber ich finde, das ist es wert! Man hat dann ja auch ein Erfolgserlebnis und ist stolz auf sich.“ Nayira aus Recklinghausen hingegen möchte vor allem ihre Kraft einsetzen, um anderen Menschen zu helfen, wie beispielsweise Obdachlosen: „Wenn man den Menschen hilft, kann man nicht reich oder bekannt werden, aber geliebt werden. Und so ein Gefühl ist schön!“

Für die Zukunft des Ruhrgebiets wünschen sich einige Jugendliche, dass die bestehenden vielfältigen Freizeitmöglichkeiten erhalten und weiter ausgebaut werden. Außerdem fordern viele einen erhöhten Einsatz für den Umwelt- und Naturschutz. Das Ruhrgebiet sollte in Zukunft daher auch mehr mit den vielfältigen grünen Orten und nicht nur mit Industrie-Folgen verbunden werden. Lena aus Essen fasst den Wunsch vieler der Teilnehmer so zusammen: Das Ruhrgebiet solle auch in Zukunft lebendig und farbenfroh bleiben. Umweltverschmutzung hingegen solle besser der Vergangenheit angehören.

Die Gewinnerklasse kommt aus Attendorn

Die glücklichen Gewinner dieses Wettbewerbs sind die 8c des St.-Ursula-Gymnasiums in Attendorn (1. Platz) und die 8b des Gymnasiums an der Wolfskuhle in Essen (2. Platz). Neben 200 beziehungsweise 100 Euro für die Klassenkasse spendiert die RAG außerdem Panini-Alben mit dem Titel „Schwarzes Gold“, Album und Sticker beschäftigen sich mit dem Ende des Steinkohlebergbaus.

Die Klasse 8c des St.-Ursula-Gymnasiums in Attendorn

Auch wenn dieser Wettbewerb beendet ist, geht es im WhatsApp-Kanal weiter. Wöchentlich wird dort auf interessante, neue Artikel der Jugendredaktion hingewiesen. Außerdem wird es auch in Zukunft viele Aktionen wie Gewinnspiele, Foto- und Kreativwettbewerbe geben.

Wer gerne mitmachen möchte, schreibt einfach „Start“ an +49 157 92391626 und los geht’s!

Titelbild: Jochen Tack / Stiftung Zollverein

Die Reihe Glückauf. Forever entsteht in Kooperation mit der RAG.