Wie sollte man als Zeuge oder Opfer damit umgehen, wenn es an der eigenen Schule zu sexuellen Übergriffen kommt? Auf jeden Fall nicht schweigen!
Von Amira Lockmann, Klasse 8g, Gymnasium Essen-Überruhr

Sexuelle Übergriffe an Schulen sind noch nicht ausgestorben. Ein häufiges Problem ist dabei jedoch, dass es häufig keine Zeugen gibt und Lehrer nicht viel dagegen tun oder darüber hinwegsehen, um sich Stress zu sparen oder den Ruf der Schule zu schützen.

Viele Betroffenen haben nicht den Mut, es zu melden. Dadurch kommen viele Täter einfach so davon. Sexuelle Übergriffe in der Schule kommen in verschiedenen Konstellationen vor. Es muss damit gerechnet werden, dass an den Schulen Unruhe herrscht und man sich nicht sicher fühlt – selbst in der Nähe des Lehrerpersonals.

Es braucht Veränderungen an der Schule

Die Gefahr ist groß, dass die vorgeworfene Tat nicht geklärt und stattdessen unter den Teppich gekehrt wird. Es gibt jedoch immer zwei Seiten des Geschehens, die sorgfältig überprüft werden sollten, bevor es zu vorschnellen Verurteilungen kommt. Sollte es zu so einem Fall kommen, sollte man sofort zu einem Lehrer oder einer vertrauenswürdigen Person gehen und dies melden, damit der Täter gegebenenfalls eine gerechtfertigte Strafe bekommt und Opfer geschützt werden.

In Schulen sollte viel mehr darüber aufgeklärt werden und es sollte besser ausgearbeitete Richtlinien geben, wie man sich als Opfer oder Zeuge verhalten sollte.

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