Menschen mit Down-Syndorom sind oft besonders liebevoll und fürsorglich, obwohl sie unter geistigen Behinderungen und körperlichen Fehlbildungen leiden.
Von Anna-Marie Wilk, Klasse 8a, Graf-Engelbert-Schule Bochum

Down-Syndrom, auch bekannt als Trisomie21, ist die Folge einer Genommutation, die geistige Behinderungen und körperliche Fehlbildungen umfasst. Erstmals beschrieben wurde diese Krankheit von John Langdon-Down. Daher die Bezeichnung Down-Syndrom.

Untersuchungen während der Schwangerschaft

Das Risiko für Trisomie 21 steigt mit einem zunehmenden Alter der Mutter (etwa ab dem 35. Lebensjahr). Viele werdende Mütter lassen sich heute daher auf eine mögliche Trisomie 21 des Kindes untersuchen. Eine solche Untersuchung nennt man „Pränataldiagnostik“. Dabei werden zum Beispiel die Blutwerte überprüft oder auch eine Ultraschall-Untersuchung durchgeführt. Etwa neun von zehn deutschen Schwangeren brechen ihre Schwangerschaft nach einschlägiger Pränataldignostik ab. Weltweit gibt es fünf Millionen Menschen mit Down-Syndrom.

Besonders sportlich und lebensfroh

Für Menschen mit dieser Behinderung gibt es mittlerweile sehr gute, soziale Anbindungs- und Entwicklungsmöglichkeiten. Vereine und Gemeinschaften sind maßgeblich an dieser positiven Entwicklung beteiligt. 2018 war Bochum beispielsweise Ausrichter der Turn WM. 38 Sportlerinnen und Sportler aus 14 Nationen – alle mit Down-Syndrom – nahmen an der Weltmeisterschaft im Turnen und der rhythmischen Sportgymnastik teil.

Dabei zählte nicht unbedingt nur die Leistung, sondern auch das menschlich Miteinander und Füreinander, für das Menschen mit Trisomie 21 bekannt sind. Ihre strahlenden Gesichter zeigen eine ungetrübte Lebensfreude, wie sie häufig bei anderen Menschen nicht vorzufinden ist. In dieser Hinsicht sind Menschen mit Down-Syndrom ein hervorragendes Vorbild.

Beitragsbild: Nathan Anderson via Unsplash