Save the Date: Am 18. Mai ist in vielen Ländern wieder Restaurant Day. Dabei eröffnen Privatpersonen ein Lokal für nur einen Tag. Seid dabei!
Von Anton Züger, kLasse 8g, Gymnasium Essen-Überruhr

Der Restaurant Day ist eine Erfindung aus Finnland. Dort eröffnen Menschen wie du und ich schon seit langem regelmäßig ein Restaurant, ein Café oder eine Bar für nur einen Tag. Das kann zu Hause, im Park oder irgendwo in der Stadt sein. Eine Art Food-Festival, das vier Mal im Jahr stattfindet. Auch viele andere Ländern hat diese kulinarische Tradition mittlerweile inspiriert. Auch einige Deutsche Städte machen in diesem Jahr wieder mit.

Es geht nicht um’s Geld!

So entsteht eine wunderbare Gemeinschaft jenseits Gewinnorientierung. Hier kann jeder mit seinen Mitteln andere bekochen und bekocht werden. Der Genuss und das Miteinander stehen im Vordergrund.

Seit 2015 nehmen meine Eltern auch zweimal im Jahr an dem weltweit beliebten Event teil. Meine Tante brachte die Idee aus ihrem Austauschjahr in Finnland mit. Sie grillen im Mai und Kochen im November für alle interessierten Gäste. Diese können auch vollkommen fremd sein. Sie laden sich über die offizielle Internetseite oder über Facebook ein. Es kommen immer unterschiedliche zum Teil fremde Leute zusammen, die eine tolle gemeinsame Zeit erleben.

Beteiligt euch!

Natürlich ist es für meine Eltern immer etwas stressig. Aber die Gäste fühlen sich pudelwohl und kommen gerne wieder. Es ist eine tolle Erfahrung, mit so vielen unterschiedlichen Menschen einen gemeinsamen Tag zu verbringen. Gewinn machen meine Eltern dadurch nicht. Das Essen wird über Spenden bezahlt und was übrig ist, wird weiter gespendet.

Mich beeindruckt das sehr. Meine Eltern machen etwas für andere, obwohl sie dafür nicht bezahlt werden. Dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, selbst beim Restaurant Day am 18. Mai mitzumachen und meine Eltern zu unterstützen. Ich werde selbstgemachte Hörnchen mit Eis zum Dessert backen und anbieten. Schaut doch mal, ob es so etwas auch in eurer Umgebung gibt!
Beitragsbild: James Sutton via Unsplash