In Essen gibt es nicht nur unrechtmäßig entsorgten Müll, sondern mittlerweile auch Apps der EBE, mit denen dem entgegengewirkt werden kann
Von Jan Kampmann, Klasse 8a, Grashofgymnasium Essen

Geht man mit offenen Augen durch die Stadtbezirke sieht man einige Entsorgungsplätze für Müll. Viele Bürger entsorgen ihr Altpapier, ihr Glas und Altkleider in verschiedenen Containern. Jedoch entsorgen auch Einige ihren Müll wahllos an öffentlichen Plätzen in freier Natur. Dadurch wird das Gesamtbild der Sauberkeit unserer Stadt extrem verschlechtert und die Stadt wirkt dreckig.

Die Entsorgungsbetriebe Essen (EBE) müssen dadurch ständig den Müll außer der Reihe einsammeln und entsorgen. Sehr zum Ärgernis des Geschäftsführers der EBE Stephan Tschentscher. “Es ist eine unschöne Situation, dass manche Bürger ihre Abfälle illegal an vielen Stellen im Essener Stadtgebiet entsorgen. Die EBE kann lediglich den abgestellten Müll abräumen. Dieses ist jedoch oftmals sehr zeitaufwendig. Schön wäre es, wenn die Bürger vorhandene Erfassungssysteme oder Annahmestellen nutzen würden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, neben diversen Abfalltonnen, die bekannten Recyclinghöfe und Stationen der EBE zu aufzusuchen“, sagt er.

Um dieses zu ändern gibt es für den Bürger einige Möglichkeiten. Neu eingeführt wurde die „Mängelmelder-App“. Hier können Essener Bürger Müllkippen im Stadtgebiet melden, die dann von der EBE entsorgt werden.
Markus Padeyke, Anwohner der Gustav-Streich-Straße in Rüttenscheid, hat mit dieser App gute Erfahrungen gemacht. Tagelang hat er sich über Holzpaletten in seiner Straße geärgert, die dort einfach abgelegt wurden. Nachdem er dies über die App gemeldet hat, wurde umgehend der Müll durch die EBE abgeholt und entsorgt.

Zudem gibt es die „Wir räumen ab-App“. Hier kann jeder Bürger sehen, an welchem Tag die Mülltonnen abgeholt und durch eine Funktion an die Termine erinnert werden. Also eine einfache Sache für ein sauberes Essen. Jeder einzelne kann dazu beitragen, die Stadt sauberer und schöner zu machen.

Beitragsbild: Jan Kampmann