Normalerweise denkt man beim Umweltservice Bochum (USB) an Männer in orange, doch sie sind mehr als das. Das erfuhr die Schiller-Schule beim Besuch des USB.
Von Maja Löser, Klasse 8b, Schiller-Schule Bochum
 Am 20.11.2018 bekam unsere Klasse Besuch von sechs Mitarbeiterinnen des USB.

Unter dem Motto: „Der beste Müll ist der, der gar nicht erst entsteht“, klärten Frau Bühmann und Frau Schlewinski die Schüler und Schülerinnen auf, wie man Abfall im Alltag so gut es geht vermeiden kann, wie viele und vor allem welche Abfalltonnen es gibt und wie man Müll am Besten trennt.

So erfuhren die Schüler zum Beispiel, dass es vier verschiedene Mülltonnen gibt: eine blaue für Papier und Pappe, eine gelbe für Plastik (man nennt sie auch kombinierte Wertstofftonne), eine graue für Restmüll und eine braune Biotonne für organische Küchen- und Gartenabfälle. Die Biotonne ist in Bochum allerdings freiwillig.

Auf dem Umweltseminar ging es auch um die richtige Abfalltrennung, was scheinbar nicht so leicht ist, wie man denkt. Denn rund 50 Prozent der Deutschen trennen den Müll falsch! „Doch durch die korrekte Mülltrennung kann schon viel für die Umwelt getan werden, denn allein in einer Stunde wird so viel Plastik produziert, dass man damit sechs Mal die Erde umwickeln könnte!“, sagte Frau Schlewinski. Frau Bühmann ergänzte: „Deshalb ist die richtige Trennung sehr bedeutsam“.

Ein weiteres wichtiges Thema ist die sogenannte Abfallhierarchie, also eine Rangliste der Müllentsorgung. Dabei ist die Vermeidung von Abfall das oberste Ziel. Denn je weniger Müll wir haben, desto besser.

Doch welcher Müll ist wohl für die Umwelt am Schlimmsten? Der Plastikmüll?
Das glauben wahrscheinlich die Meisten. Doch in Wahrheit ist es der Restmüll, denn alles, was wir in den Restmüll werfen, wird später verbrannt und nützt uns nichts mehr.

Allerdings kann man etwas dagegen tun! Denn der meiste Abfall, der im Restmüll landet, kann auch in der Biotonne entsorgt werden: zum Beispiel Kartoffelschalen, Zweige aus dem Garten und so weiter.

Falls ihr keine Möglichkeit habt, eine Biotonne anzufordern, ihr aber unbedingt etwas Gutes für die Umwelt tun wollt, könnt ihr auch in sogenannten Unverpackt-Läden einkaufen, wo man nur unverpackte Lebensmittel und Kosmetikartikel findet.

„Durch den Besuch des USB wurde man noch mal aufgerüttelt, mehr auf die Mülltrennung zu achten und mehr für die Umwelt zu tun. Denn wenn wir nichts tun, wer dann? Also beim nächsten Eis Essen lieber ein Eis im Hörnchen nehmen, als im Becher!“, resümiert eine Schülerin der 8B.

Für noch mehr Ideen schaut doch mal auf der Internetseite www.verbraucherzentrale.de vorbei.

Beitragsbild: USB Bochum GmbH