An der Hoheluftchaussee sowie auf Deliveroo und Foodora findet man das Restaurant „Pizza Puro“. Hier gibt es köstliche italienische Pizzen und Desserts
Von Jonatan Goldbach, Klasse 10a, Private Stadtteilschule St. Georg, Hamburg

Wenn man bei der U3-Station „Hoheluftbrücke“ aussteigt und die Hoheluftchaussee hochschlendert, findet man das unscheinbare, italienische Restaurant „Pizza Puro“ vor. Das erste was einem auffällt, wenn man den Laden betritt, ist der offene Pizza-Ofen, der direkt im Eingangsbereich steht. Er bietet die Möglichkeit den Pizza-Bäckern beim Backen der eigenen Pizza zuzuschauen.

Sobald man die paar Treppenstufen zu den Tischen hochgeht, bemerkt man, wie schön der Raum doch belichtet ist. Es gibt mehrere Fenster, die wunderbar viel Licht in den Raum lassen und ihn erhellen. Sollte man am Abend „Pizza Puro“ besuchen, tun die Lampen ihr übriges. Wenn wir schon von den Lampen reden, müssen wir auch den restlichen Stil der Einrichtung besprechen. Das Restaurant hat ein industrielles Design; die Lampen bestehen aus Metallrohren, an denen Glühbirnen befestigt sind. An der Decke verläuft ein Luftabzugsrohr und an den Wänden sind halbierte Rohre befestigt, in denen Holz liegt. Das trägt erheblich zum gemütlichem Ambiente bei, das zusätzlich durch entspannte Jazz-Musik untermalt wird.

Die Speisekarte folgt ganz der Philosophie „Pizza Puro“s: „Weniger ist mehr; das Einfache oft das Beste“. Die Karte beinhaltet eine überschaubare Anzahl von 18 Pizzen, die aber alle nicht nur preiswert – die günstigste Pizza kostet 7 Euro, die teuerste 11,50 Euro – sondern auch von guter Qualität sind. Doch dazu später mehr. Schnell bemerkt man, dass sich die Speisekarte auf traditionelle italienische Küche beschränkt. Von einer italienischen Wurst-und Käse-Platte, über die klassische Pizza Margarita, bis zum Kult-Dessert Tiramisu ist alles dabei.

Und da will ich auch direkt anknüpfen: Bei meinem Besuch probierte ich die „Salame Napoletana“ und zum Nachtisch Tiramisu. Serviert wurde meine Bestellung von einer netten, italienischen Kellnerin. Die Pizza, die sie mir brachte, bestand aus einem luftig-leichten Teig, Tomatensoße und Salami, die in länglichen Steifen auf meiner Pizza lag. Das Essen war sehr schön angerichtet und mir lief sofort das Wasser im Munde zusammen, als es mir serviert wurde.

Das erste was auffällt bei dem Biss in die Puro-Pizza, ist der dominante Geschmack der Salami. Doch das ist nicht Schlechtes, im Gegenteil, es ist ein großer Pluspunkt. Die Salami verhindert nicht das Zusammenspiel der Soße mit dem Käse und dem Teig. „Pizza Puro“ befreit die Salami vom Status des Accessoires der Margherita-Pizza. Doch das mit Abstand größte Argument für „Pizza Puro“, ist der Teig. Er ist fluffig, leicht und es macht Spaß ihn zu essen. Zum Tiramisu muss ich erwähnen, dass ich kein großer Tiramisu-Liebhaber, oder -Kenner bin, doch dieses Tiramisu war fluffig, leicht und cremig. Meine Begleitung empfand das Tiramisu als zu süß, ich sah das allerdings anders.

Alles in allem habe ich für Pizza, Cola und Tiramisu 18,20 Euro gezahlt. „Pizza Puro“ ist außerdem bei „Deliveroo“ und „Foodora“ bestellbar und jeden Dienstag findet im Lokal der „Pizza Bash“ statt. Das heißt, dass jede Pizza ab 18 Uhr nur 8 Euro kostet. Zum Abschluss kann ich sagen, dass ich das Restaurant gesättigt und zufrieden verlassen habe und jedem Freund der italienischen Pizza „Pizza Puro“ nur ans Herz legen kann.

Beitragsbild: Carissa Gan via Unsplash