{"id":54846,"date":"2021-06-01T12:46:47","date_gmt":"2021-06-01T10:46:47","guid":{"rendered":"https:\/\/funky.de\/braunschweiger-zeitungsverlag\/2021\/06\/01\/intersektionalitaet-sichtbar-machen-dominik-und-zaher-vom-black-brown-queer-podcast-im-interview\/"},"modified":"2021-06-21T13:39:29","modified_gmt":"2021-06-21T11:39:29","slug":"intersektionalitaet-sichtbar-machen-dominik-und-zaher-vom-black-brown-queer-podcast-im-interview","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/funky.de\/braunschweiger-zeitung\/2021\/06\/01\/intersektionalitaet-sichtbar-machen-dominik-und-zaher-vom-black-brown-queer-podcast-im-interview\/","title":{"rendered":"Intersektionalit\u00e4t sichtbar machen: Dominik und Zuher vom &#8222;Black Brown Queer&#8220;-Podcast im Interview"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wer queer ist und einen migrantischen Hintergrund hat, erf\u00e4hrt in der Gesellschaft nicht selten gleich eine doppelte Diskriminierung \u2013 Queerfeindlichkeit und Rassismus. Gleichzeitig finden die Perspektiven dieser Menschen in der Dominanzgesellschaft nur wenig Platz. Das wollen Zuher Jazmati und Dominik Djialeu mit BBQ, dem \u201eBlack Brown Queeren Podcast\u201c, nun \u00e4ndern. Zuher ist politischer Bildner und Antirassismustrainer, Dominik ist als Veranstalter queerfeministischer Hip-Hop-Partys und Radiohost t\u00e4tig. In ihren Podcastfolgen geht es zum Beispiel um Queerness und Rap, Fetischisierung, \u201eBallroom Culture\u201c und viele weitere spannende Themen au\u00dferhalb der heterosexuellen, bin\u00e4ren und wei\u00dfen Normen. Im Interview sprechen die beiden \u00fcber die wei\u00dfe Dominanz in der queeren Szene, die Rolle der Medien in dem Diskurs und die Wichtigkeit von Intersektionalit\u00e4t.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"author\">Liora Shahrestani, funky-Jugendreporterin<\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Warum empfindet ihr es als notwendig, die queere Perspektive mit eurer Perspektive als nicht-wei\u00dfe Personen im Podcast miteinander zu verbinden?<\/strong><br><strong>Zuher:<\/strong> Wenn wir \u00fcber Queerness reden, haben wir automatisch ein wei\u00dfes Queerness-Bild vor Augen. Die queere nicht-wei\u00dfe Lebensrealit\u00e4t wird hingegen nur selten abgebildet. Der Podcast soll eine Plattform sein, die diese Perspektiven zug\u00e4nglicher macht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Dominik:<\/strong> Als nicht-wei\u00dfe und queere Personen erfahren wir auch innerhalb der queeren Szene Rassismus. Die K\u00f6pfe der Menschen werden von Bildern beherrscht, wer wir sind und wie wir zu sein haben. Wir brauchen einen Rahmen, in dem wir dar\u00fcber sprechen k\u00f6nnen, weil das sonst zu wenig getan wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Queer- und Migrantischsein wird von der Mehrheitsgesellschaft oft als gegens\u00e4tzlich zueinander angesehen und passt f\u00fcr die meisten nicht zusammen. Dar\u00fcber sprecht ihr unter anderem auch in eurer Folge \u201eIslam und Queerness\u201d. Wie seid ihr mit eurer Identit\u00e4t als Schwarze beziehungsweise muslimische Person, der das Queersein von au\u00dfen abgesprochen wird, fr\u00fcher umgegangen? Und wie seht ihr das heute?<\/strong><br><strong>Dominik:<\/strong> F\u00fcr mich war das ein super langer Prozess, der wahrscheinlich auch noch gar nicht abgeschlossen ist. Als schwarzes schwules Kind hat es mir an Vorbildern gefehlt, wodurch f\u00fcr mich eine gewisse Leere entstanden ist. Fr\u00fcher konnte ich gar nicht benennen, wodurch dieses Problem verursacht wurde, weil ich in einer mehrheitlich wei\u00dfen Gesellschaft aufgewachsen bin. Musik hat mir dabei geholfen, zu verstehen, dass ich in der Gesellschaft anders gesehen werde. Aber auch, dass Schwarzsein etwas sehr Sch\u00f6nes ist. Das war f\u00fcr mich der erste Schritt. Was Queerness angeht, musste ich mich selbst erstmal von ganz vielen Rollenbildern und Klischees l\u00f6sen. Auch hier hat mir vor allem queerer Hip-Hop geholfen, mich in jungen Jahren zu empowern. Aber ich glaube, diesen Kampf, dass ich anders gesehen und wahrgenommen werde, f\u00fchre ich heute noch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Zuher:<\/strong> Wenn wir von Menschen in einer Gesellschaft reden, dann denken wir generell erstmal an eine heterosexuelle, bin\u00e4rgeschlechtliche und monogam lebende Norm. Wenn wir einen Schritt weitergehen und von migrantischen Menschen sprechen, dann denken wir oft an Herk\u00fcnfte, die von au\u00dfen als patriarchaler, queerfeindlicher und frauenfeindlicher betrachtet werden. Wir haben also ein gewaltvolles und r\u00fcckst\u00e4ndiges Bild von einer migrantischen Gesellschaft, das auch sehr stark durch einen eurozentrischen Blick gepr\u00e4gt ist. Queerness hat aus diesem Blickwinkel kaum noch Platz und wird von der wei\u00dfen Gesellschaft daher auch immer nur aus einer mitleidigen Perspektive diskutiert, in der man als queere migrantische Person ein Opfer der eigenen Kultur oder Religion ist. Der Westen und die wei\u00dfe Gesellschaft werden daher oft als der Befreiungsraum aus dieser uns zugeschriebenen Opferposition dargestellt. Und nat\u00fcrlich macht das etwas mit den jungen migrantischen Kids in Deutschland, weil sie dann denken, die eigene Kultur und die nicht-wei\u00dfe Herkunft seien etwas Negatives, einfach weil uns von au\u00dfen beigebracht wird, dass sie per se queerfeindlich ist. Durch eine Auseinandersetzung mit der islamischen Geschichte in Bezug auf Queerness hat sich f\u00fcr mich dann vieles ge\u00f6ffnet und diese vermeintliche Gegens\u00e4tzlichkeit einer muslimischen und queeren Identit\u00e4t ergaben pl\u00f6tzlich keinen Sinn mehr.<\/p>\n\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Ihr sprecht auch immer wieder dar\u00fcber, wie wichtig Vorbildern und eine Repr\u00e4sentanz in den Medien sind. Wie hat der Mangel an queerer migrantischer Repr\u00e4sentation euren Podcast beeinflusst?<\/strong><br><strong>Dominik:<\/strong> Ich glaube, der Mangel an Vorbildern ist die Wurzel dieses Podcasts. Wir haben festgestellt, dass schwarze Menschen und nicht-wei\u00dfe Menschen in den Medien oft nur einem gewissen Entertainmentzweck dienen sollen. Oftmals sind das dann Menschen, \u00fcber die sich lustig gemacht wird und die als besonders exotisch und schrill dargestellt werden. Und diese vermeintliche Repr\u00e4sentation ist uns nicht genug. Wir m\u00f6chten Weichen f\u00fcr unsere Sichtweisen stellen \u2013 und das ist mit uns beiden auch noch nicht getan. Wir wollen mit gutem Beispiel vorangehen, damit mehr Leute uns folgen und sich trauen. Es ist gut, Pionier*innen zu haben und zu sehen, dass es funktioniert und dass es sehr wohl die M\u00f6glichkeit gibt, gesehen zu werden und etwas zu ver\u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Zuher:<\/strong> Wir denken auch in die Zukunft. Gerade seit letztem Jahr gibt es diese Entwicklung zu mehr Repr\u00e4sentation und mehr Vielf\u00e4ltigkeit von Stimmen und Perspektiven in der Medienlandschaft. Es ist bei Weitem noch \u00fcberhaupt nicht da, wo ich es gerne sehen w\u00fcrde. Aber wir k\u00f6nnen schon beobachten, dass sich da etwas tut. Medienschaffende denken oft, dass es reichen w\u00fcrde, ein paar nicht-wei\u00dfe Menschen zu zeigen. Aber wir m\u00f6chten klarmachen, dass nicht alle BIPoC (Black, Indigenous, People of Color) die gleichen Erfahrungen machen und auch auf einer intersektionalen Ebene noch viele weitere Perspektiven, wie zum Beispiel Queerness, dazukommen. Und auch diese Perspektiven sind super relevant in einer Gesellschaft, die nicht nur rassistisch, sondern auch queerfeindlich ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Repr\u00e4sentation ist also definitiv sehr wichtig. Wie kann man aber von Repr\u00e4sentation zu tats\u00e4chlicher Teilhabe und Akzeptanz von queeren BIPoC in der Gesellschaft gelangen?<\/strong><br><strong>Zuher:<\/strong> Durch mehr Repr\u00e4sentation wird erstmal ein Ansto\u00df gegeben, weil sich viele Leute dadurch ermutigt f\u00fchlen, die Dinge zu tun, die sie tun wollen. Und dann eben auch dazu ermutigt werden k\u00f6nnen, an die Stellen, an denen Entscheidungen getroffen werden, zu gehen und ihre Perspektiven und Blickwinkel einzubringen. Gleichzeitig ist es wichtig, als nicht-betroffene Person immer auch mitzudenken, dass es mehr gibt, als nur die eigene Perspektive. Es m\u00fcssen also Entscheidungen getroffen werden, in denen alle Menschen mitgedacht werden.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote\">\n<p> Was Queerness angeht, musste ich mich selbst erstmal von ganz vielen Rollenbildern und Klischees l\u00f6sen. <\/p>\n<p><span class=\"quote-author\"> Dominik \u00fcber seinen eigenen Entwicklungsprozess  <\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Dominik:<\/strong> Nat\u00fcrlich ist es momentan so, dass viele Medienh\u00e4user wach werden und merken, dass Deutschland ein Rassismusproblem hat und sie sich nun diverser aufstellen und marginalisierte Stimmen sichtbar machen sollten. Doch das geschieht immer erst als Reaktion auf etwas, n\u00e4mlich weil sie merken, dass sie jetzt etwas tun m\u00fcssen. Uns ist deswegen auch bewusst, dass wir zum Teil auch so viel Erfolg haben, weil Medienh\u00e4user merken, dass es ihnen gut steht, wenn sie queere BIPoC miteinbeziehen. Viele Menschen st\u00f6rt es aber, dass andere Perspektiven und Meinungen auf einmal in den Medien stattfinden. Momentan ist es also noch sehr aufgesetzt. Ich hoffe aber, dass es langfristig gesehen zur Normalit\u00e4t wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>In eurer Folge \u201eDein Pride auch mein Pride?\u201c sprecht ihr dar\u00fcber, dass die queere Szene sehr wei\u00df-dominiert ist und dort rassistische Strukturen genauso wirksam sind wie \u00fcberall sonst auch. Was denkt ihr, woher dann aber das Bild der queeren Community als eine total offene kommt?<\/strong><br><strong>Dominik:<\/strong> Wenn man von au\u00dfen draufschaut, scheint es so zu sein, dass der queere Mainstream sehr offen ist. Wenn man aber tiefer gr\u00e4bt, merkt man nat\u00fcrlich, dass wei\u00dfe Menschen einfach wei\u00dfe Menschen sind und wir in einem rassistischen System leben. Deswegen w\u00fcrde ich auch gar nicht von dieser einen queeren Community, sondern von mehreren Communities sprechen. Andere marginalisierte Menschen denken sehr schnell: Wir sind ja von Diskriminierung betroffen, deswegen wissen wir ja, wie sich das anf\u00fchlt, und diskriminieren andere nicht. Das ist aber ein Trugschluss.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Zuher:<\/strong> In der deutschen Gesellschaft herrscht generell eine Schieflage davon, was Rassismus eigentlich ist. Viele denken einfach, plump gesagt, solange sie jemanden nicht aus rassistischen Motiven zusammenschlagen, dann seien sie auch nicht rassistisch. Und dann kommt auch noch ein subkultureller Aspekt dazu, weil man sich in einer vermeintlich total offenen und bunten Nische befindet und daher denkt, gar nicht rassistisch sein zu k\u00f6nnen. Dadurch baut sich ein Filter auf, in dem Kritik nur noch sehr schwer durchkommt. Durch eigene Diskriminierungserfahrungen kann man definitiv auch empathischer und motiviert werden, sich mit anderen Diskriminierungsformen auseinanderzusetzen. Gleichzeitig baut sich aber bei vielen eine Mauer auf, wodurch sie sich gar nicht mit ihren eigenen Privilegien besch\u00e4ftigen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Gibt es etwas, das ihr im Laufe eures Podcasts selbst dazugelernt habt?<\/strong><br><strong>Zuher:<\/strong> Wir lernen immer dazu. Wenn wir mit anderen Menschen kommunizieren, ist das immer eine Wissens- und auch Lernerweiterung. Wir sind letztendlich nur zwei Leute von so vielen und decken daher auch nur zwei Perspektiven ab. Es gibt aber so viele Perspektiven. Queere BIPoC sind auch wieder eine total heterogene Community, in der es verschiedene Erfahrungen und Sichtweisen gibt. Daher kann man nie aufh\u00f6ren, sich weiterzubilden und zu lernen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Dominik:<\/strong> Ich habe im Nachhinein immer das Gef\u00fchl, mehr zu wissen. Dazu geh\u00f6ren zum Beispiel Themen wie Intersektionalit\u00e4t, die \u00dcberschneidung und Gleichzeitigkeit von verschiedenen Diskriminierungskategorien gegen\u00fcber einer Person, oder auch Bisexualit\u00e4t, wo ich durch die Auseinandersetzung mit anderen Perspektiven sensibilisierter werde.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote\">\n<p> Viele denken einfach, plump gesagt, solange sie jemanden nicht aus rassistischen Motiven zusammenschlagen, dann seien sie auch nicht rassistisch. <\/p>\n<p><span class=\"quote-author\"> Zuher \u00fcber die Schieflage der Deinition von Rassismus in der deutschen gesellschaft  <\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Beim Podcastfestival von 1Live wart auch ihr dabei und habt damit eine gro\u00dfe Plattform erhalten, als ihr gemeinsam mit Catherrine Leclery \u00fcber Sichtbarkeit und Drag gesprochen habt. Habt ihr das Gef\u00fchl, dass eure Themen bei wei\u00dfen und\/oder hetero-cis Menschen ankommen, und wie nehmt ihr deren Lernbereitschaft wahr?<\/strong><br><strong>Dominik:<\/strong> Es ist auf jeden Fall super schwierig. Ich habe das Gef\u00fchl, dass hetero-cis Personen sich weiter ge\u00f6ffnet haben und bereiter sind, dazuzulernen. Aber es ist auch immer noch nur bedingt. Wir erfahren immer wieder R\u00fcckspiegelungen, dass wir uns anders ausdr\u00fccken oder doch weniger dar\u00fcber sprechen sollen. Viele Menschen w\u00fcnschen sich von uns, dass wir uns anpassen. Und solange das der Fall ist, haben Leute immer noch nicht verstanden, was es bedeutet, verschiedene Sichtweisen abzubilden. Wir sto\u00dfen immer wieder an Grenzen. Gerade auch bei dem Festival merkt man das an den Kommentaren. Wir treten aus dieser empowernden Bubble heraus und der Ton uns gegen\u00fcber \u00e4ndert sich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Zuher:<\/strong> Solche Kommentare sind ja letztendlich auch ein Spiegel der Gesellschaft. Und solange wir solche Kommentare bekommen und lesen, wissen wir auch, dass es diese Arbeit braucht. Wir merken aber auch immer wieder, dass unsere Themen bei verschiedenen Menschen ankommen und die Bereitschaft da ist, sich damit auseinanderzusetzen. Aber viele Menschen f\u00fchlen sich einfach vor den Kopf gesto\u00dfen. Und solange diese Reaktionen da sind, ist das auch der Motor f\u00fcr uns, weiterzumachen und genau das zu ver\u00e4ndern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In ihrem Podcast wollen Zuher Jazmati und Dominik Djialeu migrantischen und queeren Perspektiven zu mehr Sichtbarkeit verhelfen. <\/p>\n","protected":false},"author":13,"featured_media":54977,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[1,451,57,69],"tags":[326,53,204],"class_list":["post-54846","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-insta","category-wie-wir-fuehlen","category-wie-wir-leben","tag-gesellschaft","tag-interview","tag-rassismus"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.8 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Intersektionalit\u00e4t sichtbar machen: Dominik und Zuher vom &quot;Black Brown Queer&quot;-Podcast im Interview - 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