{"id":51905,"date":"2020-04-02T09:50:00","date_gmt":"2020-04-02T07:50:00","guid":{"rendered":"https:\/\/funky.de\/braunschweiger-zeitungsverlag\/2020\/04\/02\/der-journalist-marcel-aburakia-ueber-teppichreiter-und-das-neue-deutschsein\/"},"modified":"2020-04-02T09:50:00","modified_gmt":"2020-04-02T07:50:00","slug":"der-journalist-marcel-aburakia-ueber-teppichreiter-und-das-neue-deutschsein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/funky.de\/braunschweiger-zeitung\/2020\/04\/02\/der-journalist-marcel-aburakia-ueber-teppichreiter-und-das-neue-deutschsein\/","title":{"rendered":"Der Journalist Marcel Aburakia \u00fcber Teppichreiter und das neue \u201eDeutschsein\u201c"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"teaser\">  \u201eKanackische Welle\u201c hei\u00dft der Podcast, bei dem Marcel Nadeem Aburakia und sein Kumpel und Kollege Malcolm Ohanwe \u00fcber alles quatschen, was Kanacken in Deutschland nun mal so besch\u00e4ftigt. Die beiden Deutschen mit pal\u00e4stinensischen Wurzeln sind zum Vorbild vieler junger Migrant*innen und Migrantenkinder geworden. In einer Zeit, die mit Spannungen im rechten Raum \u00fcberladen ist, ist es besonders wichtig, das Tabuthema \u201eMigration und Rassismus\u201c auf den Tisch zu bringen. Wir haben mit Marcel Nadeem \u00fcber seine eigene Haltung im Umgang mit Rassismus gesprochen.<\/div>\n\n\n\n<div class=\"author\">Von Tessniem Kadiri, funky-Reporterin<\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>\u201eKanackische Welle\u201c nennt sich dein Podcast, den du comoderierst. Was bedeutet der Begriff \u201eKanacke\u201c denn eigentlich?<\/strong><br>F\u00fcr mich ist ein \u201eKanacke\u201c in den meisten F\u00e4llen ein Mensch mit Migrationshintergrund, der oftmals t\u00fcrkische oder arabische Wurzeln hat und sich auch selbst als \u201eKanacke\u201c verstehen m\u00f6chte. Die urspr\u00fcngliche Beleidigung wird also umgewandelt und man nimmt den T\u00e4tern so ihre Macht. Denn \u201eKanacke\u201c sein ist etwas Cooles und nicht negativ.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Auch, wenn du den Begriff cool findest, schreibst du bei bento.de, dass manche dich nicht so nennen d\u00fcrfen. Wer darf dich nicht \u201eKanacke\u201c nennen und wieso?<\/strong><br>Im Ursprung ist \u201eKanacke\u201c immer noch eine Beleidung. In manchen F\u00e4llen reproduziert man deswegen diese rassistischen Bilder, die mit der Ursprungsbedeutung gemeint waren. Positiv ist der Begriff also meistens nicht gemeint. Eine ABC-Anleitung habe ich f\u00fcr den Umgang mit dem Begriff nat\u00fcrlich nicht, aber grunds\u00e4tzlich finde ich: Wenn du selbst nicht \u201eKanacke\u201c bist, dann verwende den Begriff einfach nicht. Es tut schlie\u00dflich nicht weh, darauf zu verzichten.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote\">\n<p> Rassimus beginnt mit dem ersten Witz.  <\/p>\n<p><span class=\"quote-author\">  Marcel \u00fcber Alltagsrassismus <\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Im gleichen Artikel schreibst du \u00fcber deine pers\u00f6nlichen Erfahrungen mit dem Begriff \u201eKanacke\u201c. Interessant ist die Zeile \u201e&#8230;alle, die als Gastarbeiter nach Deutschland gekommen sind und doch nie wie G\u00e4ste behandelt wurden.\u201c Wie meinst du das?<\/strong><br>In unseren Kulturen gilt die Regel: Der Gast wird wie ein K\u00f6nig behandelt. Die letzten Jahre deutscher Geschichte zeigen uns jedoch, dass die Gesellschaft G\u00e4ste nicht willkommen hei\u00dft. Gastarbeiter wurden zuvor ben\u00f6tigt und waren billig. Mittlerweile sind sie in den Augen vieler eher zum Problem geworden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wie und wieso denkst du, hat sich die Rolle vom Gastarbeiter f\u00fcr den Wiederaufbau Deutschlands zum ungewollten, zu lang gebliebenen Gast weiterentwickelt?<\/strong><br>Wir leben in einer rassistischen Gesellschaft. Nur weil keine Nazis mehr an der Macht sind, bedeutet das nicht, dass es keine Menschen mit demselben Gedankengut mehr in der deutschen Infrastruktur gibt. Auch in der Medienlandschaft fassen Personen mit Migrationshintergrund nur schwer Fu\u00df. Seinen Ursprung hat das in der fl\u00e4chendeckenden Angst vor Menschen, die nicht aussehen wie man selbst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Warum fanden du und Malcom es relevant, Themen wie den Hintergrund des \u201eKanacken\u201c-Begriffs im Podcastformat zu besprechen?<\/strong><br>Wir\u00a0 beide sind Journalisten und haben gemerkt, dass in den bestehenden Strukturen unsere Themen und Sichtweisen nicht vertreten werden. Als Rezipienten hatten wir wiederum das Gef\u00fchl, dass wir bestimmte Filme sehen und Musiker h\u00f6ren wollen, die nicht gezeigt werden. Irgendwo mussten wir also Stellung beziehen und uns eine eigene Plattform aufbauen, da keine Abbildungsfl\u00e4che f\u00fcr uns existierte. St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck bessert sich das, aber wir sind noch lange nicht an dem Punkt, an dem die Medien das erreicht haben, was sie repr\u00e4sentieren sollten. Sie sollten n\u00e4mlich ein Abbild der Gesellschaft sein. Einen Migrationsanteil von etwa 25 Prozent spiegelt die deutsche Medienlandschaft noch lange nicht wider.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Einer eurer G\u00e4ste war der Schauspieler Hassan Akkouch. Im Gespr\u00e4ch mit ihm kristallisierte sich der Gedanke heraus: \u201eKanacke\u201c oder \u201ekanackisch\u201c sein, das ist zum Trend geworden. Die deutsche Kultur wird von ausl\u00e4ndischen Sitten gepr\u00e4gt. Ist das deiner Meinung nach ein Problem, weil die deutsche Kultur verloren geht, oder m\u00fcssen Bio-Deutsche den gesellschaftlichen Wandel akzeptieren?<\/strong><br>\u201eKanacke sein\u201c und \u201eDeutsch sein\u201c widerspricht sich ebenso wenig wie \u201eSchwarz sein\u201c und \u201eDeutsch sein\u201c. Nur weil Menschen mit Migrationshintergrund in verschiedenen Dom\u00e4nen wortf\u00fchrende Positionen einnehmen, geht deutsche Kultur nicht verloren. Vielmehr wird dadurch eine neue Version vom \u201eDeutschsein\u201c geschaffen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wie hast du als Teenager und junger Mann Rassismus erlebt?<\/strong><br>Als Araber war ich immer Terrorist oder Teppichreiter, egal wo ich war. Alles, was jemals schlecht gelaufen ist, wurde immer auf meine Herkunft geschoben. Habe ich mal Mist gebaut, dann waren meine arabischen Wurzeln Schuld und ich war der Junge, der aufgrund seiner Herkunft ein hitziges Temperament hat. Von Mainstreammedien, Mitsch\u00fclern und Lehrern wurde mir vermittelt, dass Araber und Muslime schlechte Menschen sind, die b\u00f6se Sachen machen. Diese Stereotypen rund um den arabischen Teil meiner Identit\u00e4t habe ich oft einfach akzeptiert und als Realit\u00e4t wahrgenommen. Erst als ich erwachsen war habe ich meine Meinung gezielt reflektieren und \u00e4ndern k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Du hast gesagt, w\u00e4hrend der Schulzeit haben auch deine Lehrer ein stereotypisch negatives Bild auf dich projiziert. Wie verstehst du die Rolle von Lehrern im Kampf gegen den Rassismus?<\/strong><br>Der unsensible Umgang meines und vieler weiterer Lehrer mit Kindern mit Migrationshintergrund ist absolut nicht zu verteidigen. Lehrer tragen mit die gr\u00f6\u00dfte Verantwortung im Kampf gegen den Rassismus. In vielen F\u00e4llen sind die Kinder den Lehrern ausgesetzt. Das eurozentrische und rassistische Bild, dass der Rest der Welt stillstand w\u00e4hrend Europa sich weiterentwickelte, wird in der Schule weiterhin vermittelt. Lehrer sollten damit einen wesentlich reflektierteren Umgang pflegen, auch wenn ihnen daf\u00fcr nicht die gesamte Verantwortung \u00fcbertragen werden kann. Wenn ein biodeutscher Lehrer sein Studium durchl\u00e4uft, bekommt er keine Rassismus-Schulung. Es sollte sehr viel mehr Sensibilit\u00e4t im Umgang mit Sch\u00fclern mit Migrationshintergrund in das Studium dieses Berufs integriert werden. Ziemlich cool ist allerdings, dass uns immer mehr Lehrer schreiben, die unseren Podcast mit ihren Sch\u00fclern durchgehen. Das zeigt mir aber auch, dass in Geschichtsb\u00fcchern und bestehenden Schullekt\u00fcren diesbez\u00fcglich ein Vakuum besteht, denn es fehlt an Medien, die solche Sichtweisen darstellen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Als Gast in einer anderen Podcastsendung erw\u00e4hntest du, dass du dich selbst mehr als Araber siehst, als als Deutschen. Spielt da die Wahrnehmung anderer Menschen von deiner Person eine Rolle?<\/strong><br>Ich glaube das haben meine Eltern f\u00fcr mich entschieden, weil ich zweisprachig aufgewachsen bin, h\u00e4ufig in Pal\u00e4stina war und mein Vater in meiner Erziehung eine dominante Rolle \u00fcbernommen hat. Sobald ich in die Schule kam, habe ich angefangen, diesen Teil von mir zur\u00fcckzustellen, da ich gemerkt habe, dass diese arabische Identit\u00e4t mich eher in Erkl\u00e4rungsnot und Schwierigkeiten bringt. Erst, nachdem ich mit dem Gymnasium und Studium fertig war, habe ich verstanden, wieso ich das eigentlich getan habe und habe wieder begonnen, zu diesem arabischen Teil in mir zur\u00fcckzukehren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wo endet f\u00fcr dich pers\u00f6nlich der Spa\u00df und wo beginnt der Rassismus?<\/strong><br>Rassismus beginnt meines Erachtens nach mit dem ersten Witz. Dieses immerw\u00e4hrende Fremdsein, das man aufgrund seiner Herkunft f\u00fchlt und h\u00f6rt wird den meisten Zugezogenen oder den Kindern Zugezogener durch solche kleinen Witzchen \u00fcbermittelt. Auch wenn man vielleicht, vor allem als junger Mensch, aktiv nichts f\u00fcr das fehlende Verst\u00e4ndnis kann, ist und bleibt es dennoch rassistisch. Solche Witze wie \u201eKamelreiter und Teppichflieger\u201c habe ich als Kind viel zu oft zu h\u00f6ren bekommen. Sie unterst\u00fctzen die Klischees von dummen Ausl\u00e4ndern in niedrigen Positionen und dem gebildeten Deutschen in akademischen Berufen. In dem Moment, in dem man mit solchen Witzen in Kontakt kommt, lacht man vielleicht manchmal einfach oder ignoriert es. Witzig ist es deswegen nicht. Man ist einfach nicht nonstop auf Konfrontation aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Rassistisch nennen sich die meisten Menschen mit rechtsextremem Gedankengut trotz allem nicht gerne. Ein Beispiel ist auch der NSU-Rechtsextremist Ralf Wohllebende, der meinte, dass er nichts gegen Ausl\u00e4nder habe, allerdings gegen eine Politik, die den Zuwachs von Ausl\u00e4ndern f\u00f6rdere. Warum entwickeln Menschen eine Abneigung gegen\u00fcber einer solchen Politik und im Umkehrschluss eine Abneigung gegen Ausl\u00e4nder?<\/strong><br>Ich denke, dass viele Menschen in Deutschland nur Adolf Hitler mit Rassismus in Verbindung bringen. Rassismus ist so viel einfacher und handlicher. Der Typ auf der Stra\u00dfe, der dem \u201eKanacken\u201c, der ihm entgegenl\u00e4uft, einen komischen Blick zuwirft, hat auch rassistische Hintergedanken. Rechts sind nicht nur die, die mit gehobener Hand \u00fcber das Feld laufen. Es sind viel mehr Menschen rassistisch, als man erwarten w\u00fcrde. Wenn dagegen nicht aktiv vorgegangen wird, verbreit sich solches Gedankengut weiter. Wieso Menschen \u00fcberhaupt so denken, erschlie\u00dft sich mir allerdings nicht wirklich. Meiner Meinung nach haben Ausl\u00e4nder Deutschland einiges mehr gebracht, als sie das Land gekostet haben.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote\">\n<p> Der deutsche Sicherheitsapparat ist definitiv nicht auf unserer Seite. <\/p>\n<p><span class=\"quote-author\">  Marcel \u00fcber das Vorgehen des BKA <\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Um uns nun konkret auf aktuelle Geschehnisse zu beziehen: Das BKA hat mehreren deutschen Medien zufolge Rassismus und rechtem Terror eine ganz neue Bedeutung gegeben. Einem aktuell zirkulierenden Bericht ist zu entnehmen, dass der Hanau-Anschlag zwar von rechtsextremer Natur ist, der T\u00e4ter deswegen allerdings nicht rassistisch motiviert war, sondern sein Handeln auf seinen Glauben an Verschw\u00f6rungstheorien zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Schlie\u00dft du dich dieser Einstufung an?<\/strong><br>Ich pers\u00f6nlich sehe die Tat als rechtsextrem an und ihn als rechten Terroristen. Ich bin schockiert, aber die \u00dcberlegungen des BKA kommen dennoch nicht allzu \u00fcberraschend. Die Tat wird im momentan kursierenden Abschlussbericht (Anm. der Redaktion: dieser wurde vom BKA selbst nicht bejaht, von mehreren Mediengesellschaften jedoch publiziert) rechtsextrem genannt, er soll jedoch nicht rechtsextrem gewesen sein, da er in einer Fu\u00dfballmannschaft mit Menschen mit Migrationshintergrund gespielt hat und man keine Videos auf seinem Handy gefunden hat. Diese Gr\u00fcnde h\u00f6ren sich f\u00fcr mich wie die 0815-Erkl\u00e4rung von Menschen an, die sagen: \u201eIch kann gar nicht Rassist sein, weil ich doch diesen einen schwarzen Freund in der Grundschule hatte.\u201c Das Manifest, das er geschrieben hat, wurde scheinbar \u00fcbersehen. Aber das ist f\u00fcr mich Beweis genug.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Was f\u00fcr eine Botschaft w\u00fcrde eine solch endg\u00fcltige Einstufung deiner Meinung nach senden?<\/strong><br>F\u00fcr Menschen mit Migrationshintergrund ist die Botschaft ganz klar: Der deutsche Sicherheitsapparat steht definitiv nicht auf unserer Seite. Alle Menschen sollten vor dem Gesetz gleich sein, aber Beispiele wie diese zeigen, dass wir das nicht sind. Ein Mensch, der muslimisch ist und eine Straftat begeht, ist direkt ein \u201emuslimisch gepr\u00e4gter Mensch\u201c und kein Mensch, der eine Straftat begangen hat, die noch \u00fcberpr\u00fcft wird. Die Tat eines deutschen Rechtsterroristen hingegen wird genau hinterfragt und man ber\u00e4t sich, ob es denn auch wirklich eine rechtsradikale Tat gewesen sei. Es gibt ganz klare Positiv- und Negativ-Bilder. Die Botschaft, die mir besonders Leid tut, ist die an die Familien der Opfer. Durch so eine Einstufung w\u00fcrde die Tat relativiert werden. Es geht vor allem um die Wertsch\u00e4tzung der Menschen, deren Angeh\u00f6rige gestorben sind. Der Respekt, den sie verdienen, k\u00e4me ihnen durch eine solche Entscheidung des BKA nicht zuteil.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Zu guter Letzt w\u00fcrde ich gerne wissen, was die Zukunft bereith\u00e4lt. Wie siehst du deine Rolle in der Medienbranche im Umgang mit Rassismus?<\/strong><br>Ich glaube, dass die Aufkl\u00e4rung und Sensibilisierung wichtig ist. Bildfl\u00e4che einnehmen und B\u00fcrgern mit Migrationshintergrund zeigen, dass es uns gibt. Rassismus werden wir nie g\u00e4nzlich loswerden, aber wir m\u00fcssen daf\u00fcr k\u00e4mpfen, uns langfristig als Medienmacher zu etablieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eKanackische Welle\u201c hei\u00dft der Podcast, bei dem Marcel Nadeem Aburakia und Malcolm Ohanwe \u00fcber alles quatschen, was Kanacken in Deutschland so besch\u00e4ftigt. <\/p>\n","protected":false},"author":13,"featured_media":51910,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[1,451,57,69],"tags":[326,53,575,596,204],"class_list":["post-51905","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-insta","category-wie-wir-fuehlen","category-wie-wir-leben","tag-gesellschaft","tag-interview","tag-migration","tag-must-read","tag-rassismus"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.8 - 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